Fallent: "Wo Tiere leiden, leidet der Mensch!"

"Was ist mit uns Menschen los?"

Wien, 2001-03-29 (fpd) - Im Rahmen des neuen oberösterreichischen Tierschutzgesetzes ist es aus Gründen der Religionsfreiheit in Hinkunft erlaubt, Tiere zu schächten - also ohne vorheriges Betäuben den Hals aufzuschlitzen und ausbluten zu lassen. "Für jedes dieser Tiere bedeutet dies einen schrecklichen Todeskampf. Man stellt sich die Frage, wo hier der moralische Schutz ist, dem man jedem Lebewesen zugestehen muss, egal ob Tier oder Mensch", kritisierte heute der freiheitliche Generalsekretär Abg. Ing. Gerhard Fallent.****

"Die freiheitlichen Abgeordneten Oberösterreichs haben sich gegen das neue Gesetz ausgesprochen. Und obwohl auch die anderen drei im oberösterreichischen Landtag vertretenen Parteien gegen solche Grausamkeiten sind, mußte aus Rücksicht auf Zugehörige anderer Religionen diese Art der Schlachtung in das neue Gesetz aufgenommen werden. LR Dr. Hans Achatz hat eindringlich auf die Gefahren durch die Weitergabe dieses mit Streßhormonen angereicherten Fleisches an die Konsumenten hingewiesen", so Fallent weiter.

"In Amerika wiederum wird offiziell das erste Mal ein Mensch geklont. Das Erbgut eines verstorbenen Babys - in die Eizelle einer Kuh eingepflanzt - wird verwendet um einen neuen "Menschen" zu schaffen. Wir, in dieser so fortschrittlichen Zeit, können in unserer angeblichen Allmacht und Klugheit niemals die Folgen dieses "Tuns" absehen. Am Anfang einer neuen technischen oder naturwissenschaftlichen Errungenschaft steht immer die totale Euphorie. Man glaubt Sieger zu sein, die Macht zu haben, über die Natur, unseren Planeten und das Universum. In letzter Zeit haben uns viele Beispiele gezeigt, daß es meist anders kommt, als man denkt. Sei es die augenscheinliche atomare Bedrohung, die schrecklichen Auswirkungen durch BSE, Maul- u. Klauenseuche, Schweineskandal, AIDS, usw.", betonte der Generalsekretär.

"Wo Tiere leiden, leidet der Mensch, und umgekehrt. Das sollte uns endlich bewußt werden. Es steht in unserer Macht, Dinge zu ändern", so Fallent abschließend. (Schluß)

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