Gemeinsame Arbeit für bedarfsgerechte Lösungen BILD

Ergebnisse des Kinderbetreuungsgipfels im Landhaus

Bregenz (VLK) - Ausgesprochen konstruktiv verlief gestern,
Mittwoch, der Kinderbetreuungsgipfel im Landhaus. Das
betonten Initiatorin Landesrätin Greti Schmid, ÖGB-Landessekretärin Manuela Auer und Arbeiterkammer-Direktor
Heinz Peter heute, Donnerstag, bei der Präsentation der
Ergebnisse vor Journalisten. "Es besteht Bedarf, und dafür
wollen wir gemeinsam konkrete Lösungen erarbeiten. Darin
waren wir uns von Haus aus einig", sagte Schmid. In den
kommenden Wochen werden sich sechs Arbeitsgruppen mit unterschiedlichen Aufgabenfeldern damit beschäftigen, den
Bedarf zu konkretisieren und Maßnahmen zu erarbeiten. ****

Zwei Pilotprojekte sollen rasch realisiert werden,
kündigte Landesrätin Schmid an: Zum einen wird in der
kommenden Woche gemeinsam mit ÖGB, Arbeitsmarktservice, Wirtschaftskammer und Vertretern aus der Kinderbetreuung ein Vorhaben zur betrieblichen Kinderbetreuung erarbeitet. Dieses
wird Schmid im Anschluss Bundesminister Herbert Haupt
vorlegen, der bereits entsprechende Förderungen aus
Bundesmitteln in Aussicht gestellt hat.

Zum anderen startet eine Initiative unter Federführung des
AMS. Bei 436 arbeitslos gemeldeten Frauen in Vorarlberg wird
der Mangel an geeigneten Kinderbetreuungsmöglichkeiten als Vermittlungshindernis genannt. Das AMS wird mit diesen Frauen
in Kontakt treten, um in enger Zusammenarbeit mit den
Gemeinden individuelle Lösungen zu suchen.

Weiters gilt es, bestehende Angebote und mögliche
Synergien besser zu nutzen. Auch die demographische
Entwicklung (sinkende Geburtenraten) wird in den nächsten
Jahren zu einer deutlichen Entlastung der Problematik führen,
was gerade Raum für die Betreuung von Dreijährigen bei
dringendem Bedarf schafft.

Landesrätin Schmid wird alle Partner zu einem neuerlichen Kinderbetreuungsgespräch am 13. Juni einladen. Bei diesem
Treffen sollen erste Berichte aus den Arbeitsgruppen auf den
Tisch gelegt werden.
(gw/dig,nvl)

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