Niederwieser: Regierung muss viel mehr für Forschung tun

Koalition versteckt sich hinter Forschungsrat

Wien (SK) Die blau-schwarze Koalition habe zwar groß verkündet, sie wolle mehr für Forschung ausgeben, die Realität sei jedoch eine andere, sagte SPÖ-Wissenschaftssprecher Erwin Niederwieser am Donnerstag angesichts der Tatsache, dass der Forschungsrat bei Empfehlungen zur Vergabe weiterer Mittel für die Technologieoffensive sehr zurückhaltend ist. "Die Regierung muss selbst etwas tun und darf sich nicht hinter dem Forschungsrat verstecken", betonte Niederwieser gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Der Forschungsrat sei nur ein Beratungsgremium, entscheiden über die Vergabe von Forschungsmittel müsse die Regierung selbst. ****

Der SPÖ-Wissenschaftssprecher fordert die Regierung auf, die Forschungsquote innerhalb der nächsten zwei Jahre auf 2,5 Prozent des BIP zu erhöhen. Es sei diesbezüglich schon viel zu viel Zeit vergangen, da das Infrastrukturministerium im letzten Jahr hier äußerst nachlässig gewesen sei. Dabei gebe es genügend förderungswürdige Programme, wie etwa EU-Austauschprogramme oder eigene Programme für junge Forscher. Sich ausschließlich auf den Forschungsrat zu verlassen, wie dies die Regierung tue, heiße Verantwortung abgeben und sei der falsche Weg, so Niederwieser abschließend. (Schluss) ps

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