Penz: Vertrauen in das Rindfleisch steigt wieder

NÖ Bauernbund auf dem richtigen Weg

St. Pölten (NÖI) - Wie erste Untersuchungen nach dem Höhepunkt der BSE-Krise zeigen, steigt das Vertrauen der Konsumenten zum österreichischen Rindfleisch wieder. Laut einer AMA-Analyse glauben 81 Prozent, dass das Vertrauen zurückgewonnen werden kann. Dazu NÖ Bauernbunddirektor Johann Penz: "Wir freuen uns, dass laut Analysen nur 16 Prozent der Österreicher den Bauern eine Verantwortung für die BSE-Krise zutrauen, und vor allem die Futtermittelhersteller und die industriellen Mastbetriebe als verantwortlich bezeichnen. Das zeigt, dass sich die Konsumenten richtig informiert haben." ****

Dennoch gelte es, das Vertrauen noch weiter zu erhöhen und in den konkreten Kauf von Rindfleisch umzumünzen. Daher habe der NÖ Bauernbund, der mit 1600 Ortsgruppen flächendeckend in ganz Niederösterreich Funktionäre habe, veranlasst, dass in allen Bezirken an bedürftige Familien Rindfleisch verteilt werde, außerdem würden Bauernfunktionäre Rindfleisch-Schaukochen veranstalten. Der NÖ Bauernbund habe auch eine gut frequentierte BSE-Hotline eingerichtet. Weitere Aktionen seien das Auftreten von Bäuerinnen in Supermärkten. All diese Aktionen würden durch weitere Aktivitäten der Landwirtschaftskammer und des Landes NÖ abgerundet, so Penz.

Penz: "Die Analysen zeigen auch, dass beinahe 90 Prozent der Konsumenten bereit wären, bis zu 10 Prozent höhere Preise in Kauf zu nehmen. Schon bisher hat aber der Handel die nach wie vor unveränderten Preise, die er vom Konsumenten verlangt, nicht an die Bauern weiter gegeben. Die Krise wird aber nur bewältigt werden können, wenn den Bauern faire Preise für das gute Produkt bezahlt werden."

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