Leitl: Wirtschaft und Umwelt sind kein Gegensatz! Neues "Personenkraftwagen-Verbraucherinformationsgesetz" bietet Konsumenten zusätzliche Information

Wien (PWK237) - "Die europäische Sozialpartnerschaft soll durch ökologische Komponenten ergänzt werden und auch im Wettbewerb sollten nicht nur Preis und Wettbewerb einen Stellenwert haben, sondern auch ökologische Überlegungen Einzug halten." Christoph Leitl, Präsident der Wirtschaftskammer Österreich, plädierte bei der Pressekonferenz zum neuen "Personenkraftwagen-Verbraucherinformationsgesetz" zusammen mit Umweltminister Wilhelm Molterer und dem Vorsteher des österreichischen Fahrzeughandels Komm.-Rat Heinz Havelka, Wirtschaft und Umwelt nicht als Gegensatz zu sehen. Leitl: "Aus unterschiedlichen Ausgangspositionen wurden Synergien geschaffen, die auch eindeutig beweisen, dass Wirtschaft und Umwelt kein Gegensatz sind!"

Das neue Gesetz legt fest, dass die Verbraucher Informationen über Kraftstoffverbrauch und CO2-Emissionen aller neuen PKW erhalten, die in Österreich zum Kauf oder Leasing angeboten werden.

Gerade das "Personenkraftwagen- Verbraucherinformationsgesetz" ist für Leitl ein erneutes Beispiel für die gute Kooperation zwischen Umweltpolitik und Wirtschaft. Diese Kooperation, so der Präsident der Wirtschaftskammer Österreich, gilt es noch zu verstärken und auszubauen. Ein weiterer Schritt wird das im Sommer des heurigen Jahres startende Projekt des "betrieblichen Mobilitätsmanagements" sein. Dabei bemühen sich Unternehmungen darum, die Fahrten ihres Fuhrparks, Lieferanten, Kunden und Mitarbeiter optimal nach betrieblichen und ökologischen Kriterien zu gestalten. Hier sollen Kostensenkung, optimale Ausweitung von Betriebsflächen und Reduktionen von Schadstoffemissionen Hand in Hand gehen.

Leitl verwies auch auf schon existierende erfolgreiche Kooperationen zwischen Wirtschaft und Umweltministerium, wie die Selbstverpflichtung der Getränkewirtschaft bezüglich der Mehrweggebinde, oder der freiwilligen Vereinbarung über das Altautoreceycling, der rund 1.300 Firmen beigetreten sind.

Umweltminister Wilhelm Molterer betonte, dass das "Personenkraftwagen- Verbraucherinformationsgesetz" ein wichtiger strategischer Schritt gewesen sei Wirtschaft und Konsumenten miteinzubinden. Molterer: "Es hat sich gezeigt, dass sich die Wirtschaft sehr kreativ eingebracht hat. Dieses Gesetz ist einer von vielen wichtigen Bausteinen für einen umfassenden Klimaschutz. Ziel muss es sein, die Emissionen aus dem Autoverkehr sukzessive zu verringern."

Positiv hervorgehoben hat der Vorsteher des österreichischen Fahrzeughandels Heinz Havelka die konstruktiven Gespräche mit dem Bundesministerium für Umwelt, in denen eine sinnvolle Umsetzung der europäischen Richtlinie in österreichisches Recht erreicht werden konnte. Ebenfalls positiv bewertete Havelka die Auswirkungen auf die Konsumenten: "Der österreichische Fahrzeughandel steht für optimale Umweltinformationen, die ohne zu bewerten, dem Autokäufer eine bewusste Entscheidung ermöglicht."

Einig zeigten sich Leitl und Havelka in der nächsten Zielsetzung, der Darstellung der Neufahrzeuge im Internet. Damit soll erhöhte Aktualität gewonnen und Kosten gespart werden. Präsident Leitl abschließend: "Das deckt sich mit dem Ziel der Wirtschaftskammer, noch heuer alle 300.000 Mitglieder ins Internet zu bekommen, um damit den "Papierkram" wegzubringen." (MW)

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Dipl.Ing. Roderich Regler
Tel.: 01/50105/4000

Wirtschaftskammer Österreich

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | PWK/PWK