Kopietz ortet Fieberfantasien und Realitätsverlust bei Haider

Wahlverlierer Haider ist wie zu erwarten nicht schuld

Wien (SPW) "Nachdem sich Altspitzenkandidat Haider überraschend über Nacht von seiner akuten Erkrankung erholt hatte, dürfte er bei der heutigen Pressekonferenz einen Rückfall erlitten haben. Anders sind die Fieberfantasien des Altparteiobmanns nicht zu interpretieren", kommentierte der Landesparteisekretär der SPÖ Wien, LAbg. Harry Kopietz am Mittwoch die Aussagen Haiders in einer kurzfristig einberufenen Pressekonferenz. "Es war ja zu erwarten, dass am Wahldebakel der Freiheitlichen wie immer alle Anderen schuld sind. Aber den mit 46,9 Prozent der Stimmen gewählten eindeutigen Wahlsieger Michael Häupl als ‚Minderheitenbürgermeister‘ zu bezeichnen, ist an Unverfrorenheit nicht mehr zu überbieten", so Kopietz gegenüber dem Pressedienst der SPÖ Wien.****

"Haider, der durch seine niveaulosen, menschenverachtenden Äußerungen und durch seine nicht gehaltenen Wahlversprechen dafür gesorgt hat, dass sich die Menschen angewidert von ihm abwenden, leidet offensichtlich an Realitätsverlust", betonte Kopietz. Während die SPÖ in Wien von 46,9 Prozent der WählerInnen gewählt worden sei, sei Haider mit 42,06 Prozent der Stimmen Landeshauptmann geworden, verglich Kopietz die Fakten. "Haider kann sein Wahldebakel offensichtlich nicht verkraften. Aber wie üblich beschränken sich seine Konsequenzen nur bei Rundumschlägen. Dass er durch sein Verhalten als Politiker von Tag zu Tag untragbarer wird, scheint mittlerweile sogar schon seinen Parteifreunden sowie den schwarzen Landeshauptmännern aufgefallen zu sein, denn immer mehr distanzieren sich von ihm", so Kopietz, der abschließend frei nach Goethe sein Fazit der Haider’schen Pressekonferenz zog: "Mich dünkt, der Alte spricht im Fieber." (Schluss) gd

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