FP-General Sichrovsky kontert seinen Kritikern: "Strutz soll über den Wörthersee bellen." - Der FP-General kritisiert den freiheitlichen Wahlkampf, sieht aber Chance für Riess-Passer:

"Neudefinition der FPÖ sollte von ihr kommen." Vorausmeldung zu NEWS 14/01 v. 29.3.2001

Wien (OTS) - Der nach der Wahlniederlage unter Beschuss gekommene FP-General Peter Sichrovsky setzt sich im NEWS-Interview zur Wehr. Vor allem Kärntens Klubobmann Martin Strutz, ein enger Vertrauter Haiders, hat das Generalsekretariat für die Niederlage in Wien verantwortlich gemacht. Sichrovsky dazu gegenüber NEWS: "Das ist absolut lächerlich und absurd. Der Herr Strutz soll über den Wörthersee bellen und bitte Wien in Ruhe lassen." Allerdings betont Sichrovsky auch, "nicht an seinem Sessel zu kleben." Sichrovsky kritisiert von sich aus den Stil des Wiener Wahlkampfes: "Ein Wahlkampf, der in der Hauptsache negative Themen anspricht, funktioniert nicht mehr. Er war zu polarisierend, die Menschen haben ein harmonisches Bedürfnis, das die SPÖ mit ihrem Wahlkampf sehr clever genützt hat." Außerdem hätte die Wiener FPÖ eine, so Sichrovsky, "katastrophale Wahlpolitik betrieben. Der Rücktritt von Kabas kam viel zu spät."

Sichrovsky ortet aber in der Krise seiner Partei eine Chance für Vizekanzlerin Riess-Passer: "Jetzt wäre der ideale Zeitpunkt, um sich und die FPÖ klar zu positionieren. Die Neudefinition der FPÖ sollte von ihr kommen."

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