ÖAAB-PD: ÖAAB-Anfrage bringt Erfolg für Exekutivbeamte

Wien, 28. März 2001 (ÖAAB-PD) Einen Erfolg für Österreichs Exekutivbeamte erzielte heute der ÖAAB-Abgeordnete Werner Miedl mit seiner parlamentarischen Anfrage an Vizekanzlerin Susanne Riess-Passer. Die Anfrage hatte die Rücknahme der im Zuge der Pensionsreform beschlossenen Gehaltskürzung für Beamte zum Inhalt. Befindet sich ein Beamter länger als sechs Monate im Krankenstand, so sollte das Gehalt um ein Drittel verringert werden. Der ÖAAB hatte wiederholt eine Rücknahme dieser Regelung für Exekutivbeamte gefordert. Nachdem Riess-Passer noch vor einer Woche auf dieser Regelung bestand, hat sie heute, auf Anfrage Miedls bekanntgegeben, die Kürzung für Exekutivbeamte zurückzunehmen. ****

Exekutivbeamte hätte diese Gehaltskürzung besonders hart getroffen. Nicht nur, daß sie in ihrem Beruf ohnehin ständig der Gefahr von Verletzungen ausgesetzt sind, müssen Beamte, die beispielsweise im Außendienst beschäftigt sind, im Krankheitsfall ohnehin schon nach kurzer Krankenstandsdauer durch den Wegfall der Zulagen auf einen nicht unwesentlichen Teil ihres Einkommens verzichten. Sie dann auch durch eine Kürzung auf zwei Drittel ihres Gehalts zu bestrafen, wäre unzumutbar gewesen.
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