Ärztekammer: FSME-Impfung ist sicher

Nebenwirkungsprofil nicht auffällig - FSME-Impfung empfohlen

Wien (OTS) - Die Österreichische Ärztekammer (ÖÄK) wendet sich gegen jüngst erfolgte Meldungen, wonach eine FSME-Impfung von starken Nebenwirkungen begleitet wird. Wie ÖÄK-Präsident, Dr.Otto Pjeta, Mittwoch, bei einer Pressekonferenz zum zehnten Österreichischen Impftag in Wien vermerkte, gebe es bei dem inkriminierten Impfstoff "kein auffälliges Nebenwirkungs-Profil". Dies wird im übrigen auch von Impfausschuss-Mitgliedern des Obersten Sanitätsrates, wie Univ.-Prof. Dr. Ingomar Mutz und Univ.-Prof. Dr. Michael Kunze, bestätigt.

Der Impfstoff der Firma Baxter, der heuer zur Anwendung komme, entspreche jenem aus dem Jahre 1999, betonte der Leiter des ÖÄK-Impfreferates, Dr. Jörg Pruckner. Dabei handle es sich um ein erprobtes Produkt mit zuverlässiger Wirkung. Vereinzelt auftretende, geringe und kurzfristige Fieberreaktionen seien kein Anlass zur Beunruhigung.

Ärztekammer-Präsident Pjeta sagte im weiteren, dass die Impfempfehlung für alle Personen, die in einem zeckenverseuchten Gebiet leben oder dorthin kommen könnten, nach wie vor gelten. Pjeta:
"Die Risken einer FSME-Erkrankung sind ungleich höher als das Impfrisiko. Das hat sich millionenfach bestätigt." (Schluss)

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