ÖH- Wahlen: ÖH befürchtet geringe Wahlbeteiligung an den Akademien

Faktisch oft keine Möglichkeit, an der ÖH-Wahl im Mai teilzunehmen

Wien (OTS) - Bei den kommenden Wahlen der Österreichischen Hochschülerschaft vom
15. - 17. Mai 2001 sind erstmals auch die Studierenden der Pädagogischen Akademien, der religions- und berufspadägogischen Akademien wahlberechtigt.

"Da der Wahltermin vom Ministerium offiziell erst sehr spät bestätigt wurde, überschneidet sich der Wahltermin jetzt in vielen Fällen mit den Schulpraktika der Studierenden", erklärt ÖH Vorsitzender Martin Faißt die anstehenden Probleme. Für die Studierenden, die in der Woche der ÖH-Wahlen ihr Schulpraktikum absolvieren, wird es in einigen Fällen auf Grund der örtlichen Distanz zur Akademie nicht möglich sein, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen. Bei den religions- und berufspadägogischen Akademien kommt noch hinzu, dass durch die dortigen Studienpläne die Studierenden zu diesem Zeitpunkt oftmals überhaupt keine Lehrveranstaltungen an ihren Akademien haben. "Die mangelnde Zusammenarbeit und Koordination von Seiten des Bildungsministeriums und den Direktoren der Akademien mit den Akademievertretungen hat zu diesem Zustand geführt", so Robert Kropiunik, Sachbearbeiter der Bundes-ÖH für die Akademien.

Auf Grund der gesetzlichen Auflagen für die Festsetzung des Termin der ÖH Wahlen und die über das gesamte Studienjahr stattfindenden Praktikumswochen an den Akademien ist es zu diesen Überschneidungen gekommen. "Für die nächsten ÖH Wahlen 2003 werden wir die Möglichkeit der Briefwahl prüfen und uns für eine frühere Bekanntgabe des Termins einsetzen, damit der Wahltermin bei der Studienplanerstellung berücksichtigt werden kann", so Martin Faißt abschließend.

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