Jung: Ist Kostelka noch ernst zu nehmen?

Wer macht in der SP die Sicherheitspolitik?

Wien, 2001-03-28 (fpd) - "Wenn der geschäftsführende SP-Klubobmann im Zusammenhang mit der Mazedonienkrise von "einem Wunsch der Bundesregierung nach einer österreichischen Kriegsbeteiligung" spricht, muß man sich fragen, wie weit Kostelka noch als Sicherheitspolitiker ernst genommen werden kann", fragte sich der Obmann des Landesverteidigungsausschusses und freiheitliche Wehrsprecher, Abg. Bgdr Wolfgang Jung. Weiters stellte er in diesem Zusammenhang fest, daß es, wegen der widersprüchlichen Äußerungen von Parteichef Gusenbauer und dem geschäftsführenden Klubobmann Kostelka sehr schwierig sei, eine Linie in der SP-Sicherheitspolitik auszumachen. ****

"Entsprechend schwierig ist es daher, eine seriöse Debatte über die Doktrin zu führen. Wenn die SPÖ wirklich darauf beharrt, unter Scheinvorwänden die Ein-, Aus- und Durchfuhr von Kriegsmaterial mit einer Kooperation bei der Doktrinendiskussion zu junktimieren, stellt sie sich selbst ins Abseits. Diese unsolidarische Einstellung und die Weigerung, noch unter einem sozialdemokratischen Kanzler eingegangenen Verpflichtungen gegenüber den europäischen Partnern umzusetzen, wird auch bei den sozialistischen Regierungen in der Union kein Verständnis finden. Dem Ansehen Österreichs schadet die Haltung der SP jedenfalls", schloß Jung. (Schluß)

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: (01) 40 110 /5491

Freiheitliches Pressereferat

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFC/NFC