Ärztekammer urgiert Gruppenpraxen

Pruckner begrüßt Haupt-Absicht zur Verbesserung des Angebotes der niedergelassenen Ärzte

Wien (OTS) - Die Österreichische Ärztekammer (ÖÄK) begrüßt die Absicht von Gesundheitsminister Haupt, das Angebot der niedergelassenen Ärzte für Patienten zu verbessern. Wie der Minister im Zusammenhang mit der geplanten Neuregelung der Ambulanzgebühren mitteilte, sollen durch Gruppenpraxen längere Öffnungszeiten sowie intensivere Wochenendbetreuungen außerhalb der Spitäler sichergestellt werden. "Damit wird ein langjähriger Wunsch der Ärzte in Erfüllung gehen", sagte der Bundesobmann der niedergelassenen Ärzte, Dr. Jörg Pruckner, Mittwoch in einer Presseaussendung.

Erst jüngst hatte die ÖÄK Versäumnisse bei der Umsetzung struktureller Reformen im Gesundheitssystem aufgezeigt. Bis heute gibt es keine sozialversicherungsrechtliche Regelung über Zusammenarbeitsformen von Ärzten in der Praxis. Gemeint sind zum Beispiel Gruppenpraxen und Nachfolgeordinationen sowie Anstellungsmöglichkeiten für Ärzte bei Ärzten oder Job-Sharing-Modelle. Nur durch diese Kooperationen ist es nach Ansicht Pruckners möglich, das inhaltliche und zeitliche Leistungsangebot der niedergelassenen Ärzte auszuweiten. "Damit kann", so der Bundeskurienobmann, "auch für jene Patienten, die wegen der neuen Behandlungsbeiträge Spitalsambulanzen nicht mehr aufsuchen, eine adäquate medizinische Versorgung gewährleistet werden."

Pruckner: "Wir vermerken mit Genugtuung, dass Gesundheitsminister Haupt nunmehr die bereits im Regierungsprogramm angekündigten Massnahmen so rasch wie möglich umsetzen will." (Schluss)

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