MIEDL: PRÄVENTION STEHT AN ERSTER STELLE IM KAMPF GEGEN DROGENMISSBRAUCH "Wer mit großen Mengen illegaler Drogen dealt, ist ein potentieller Mörder und gehört hinter Gitter"

Wien, 28. März 2001 (ÖVP-PK) Prävention steht an erster Stelle im Kampf gegen Drogenmissbrauch. Daneben aber müssen noch andere Maßnahmen ergriffen werden, um dem Drogenmissbrauch Einhalt gebieten zu können. Das erklärte ÖVP-Abgeordneter Werner Miedl heute, Mittwoch, anläßlich der Drogendebatte im Plenum des Nationalrates.****

In Österreichs Städten habe der Handel mit und der Konsum von illegalen Drogen stark zugenommen und sei weiter im Steigen begriffen, fuhr Miedl fort. "Das wissen wir von Sozialarbeitern, von der Polizei und von den Apotheken, die Injektionsnadeln verkaufen und in das Methadon-Programm eingebunden sind." Die Anti-Drogen-Politik der ÖVP fuße daher klar auf vier Säulen:

  • Prävention an erster Stelle,
  • Therapie,
  • Hilfe, und zuletzt
  • Repression, die sich auf die polizeiliche Arbeit beziehe.

"Wir wollen mit unserer Politik eine Abstinenzorientierung erzielen und sind strikt gegen die Freigabe von Marihuana und Cannabis. Die Jugend hat ein Recht auf Grenzen", ist Miedl überzeugt.

"Wir wollen in Österreich keine Situation wie in Amsterdam oder Blattspitz Zürich bzw. Bahnhof Letten erleben. Wir wollen den kontinuierlichen Weg in der Anti-Drogen-Politik weitergehen - denn dieser Weg hat sich als richtig erwiesen", so der Abgeordnete. Daher trete die ÖVP dafür ein,

  • dass Werbung für illegale Suchtmittel unter Strafe gestellt werden (Internet!);
  • dass derjenige, der behauptet, süchtig zu sein, dies auch beweisen muss, bevor er in den Genuß von Rechtswohltaten (Anzeigenrücklegung) kommt;
  • "Wer mit großen Mengen illegaler Suchtmittel dealt, ist ein potentieller Mörder und gehört lebenslang hinter Gitter."

Abschließend begrüßte Miedl die Regierungslinie der neuen Festsetzung der Grenzmengenverordnung von fünf auf drei Gramm bei Heroin und Kokain. "Im Interesse unserer Jugend müssen alle Mittel eingesetzt werden, um dem wachsenden Drogenkonsum Einhalt gebieten zu können."
(Schluss)

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