7. Flüchtlingsball: "Mit Stimmung für die Mitbestimmung"

Url.: Brauner: "Ein zweites Plebiszit gegen Rassismus binnen einer Woche"

Wien, (OTS) Der Rote Salon des Wiener Rathauses war Mittwoch Schauplatz für die Präsentation des 7. Flüchtlingsballes, der am kommenden Freitag, den 30. März 2001 im Rathaus unter dem Motto "Mit Stimmung für die Mitbestimmung" stattfinden wird. Integrationsstadträtin Mag. Renate Brauner stellte dabei mit Willi Resetarits und Andrea Eraslan-Weninger vom Integrationshaus das bunte Rahmenprogramm des gesellschaftliche "anderen" Highlights
der Saison vor. Ihnen assistierten stellvertretend für alle mitwirkenden KünstlerInnen Gerald Votava.

Brauner zur bewährten Grundidee des Flüchtlingsballes: "Auch heuer sollen sich wieder tausende integrationsbewegte Menschen bei einem berauschenden Ball mit einem sehr anspruchvollen Programm amüsieren. Für abwechslungsreiche Rhythmen und kulinarischen Köstlichkeiten ist ausreichend gesorgt." Hier kommen die BesucherInnen voll auf ihre Kosten. Dies sei jedoch nicht alles, betonte sie: "Die Wahlen vom vergangenen Sonntag waren bereits ein eindeutiges und unübersehbares Signal einer Mehrheit der WählerInnen Richtung einer offenen, toleranten Gesellschaft. Antisemitismus und Ausgrenzung wurden klar in die Schranken gewiesen."

Mehr politische Rechte und Mitsprache für MigrantInnen

Hier komme heuer der Flüchtlingsball zum absolut richtigen Zeitpunkt, um diese Grundstimmung innerhalb der Bevölkerung noch einmal zu manifestieren. Hier werde das Engagement von tausenden Menschen in unserem Land das zweite Mal in einer Woche noch einmal eindruckvoll gebündelt und zur Schau getragen. Abschließend verwies die Integrationsstadträtin mit Nachdruck mehr politische Rechte und Mitsprachemöglichkeiten für MigratInnen. "Das umfasst nicht nur die rasche Umsetzung eines umfassenden Demokratiepaketes samt kommunalem Wahlrecht für AusländerInnen sondern die immens wichtige Projektarbeit im Alltag. Wir wollen, dass MigrantInnen mitmachen, ob nun bei Bürgerbeteiligungsverfahren im Grätzel, als ElternverteterInnen in den Schulen oder als Betriebsräte in den Firmen. Denn Demokratie lebt vom Engagement aller." (Schluss) wb

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