Glawischnig (2) warnt vor Scheitern des Stromgipfels

Bartenstein muß österreichische Stromlösung durchsetzen

Wien (OTS) "Bartenstein ist in den letzten Wochen im Ringen um eine österreichische Stromlösung ständig vor den EVU's in die Knie gegangenen und wirft selbstgesteckte umweltpolitische Ziele im Bereich Klimaschutz und Anti-Atom einfach über Bord", kritisiert die Energiesprecherin der Grünen, Eva Glawischnig, Wirtschaftsminister Bartenstein anläßlich des heutigen 'Strom-Gipfels'.

"Wenn die gegenseitigen Eitelkeiten unter den EVU´s nicht endlich überwunden werden und der Weg für eine eigenständige heimische Energielösung freigemacht wird, dann droht der E-Wirtschaft der wirtschaftliche Ausverkauf an Atomkonzerne", warnt die Energiesprecherin vor den Folgen eines Scheiterns des heutigen Stromgipfels. Die Atomkonzerne warteten mit prall gefüllten Kriegskassen nur darauf, sich in Österreich massiv einzukaufen. Die verbleibenden Reste der heimischen Stromwirtschaft hätten kaum Überlebenschancen. Steigende Stromimporte aus Atom- und Kohlekraftwerken wären die Folge.

"Wenn die deutsche E.ON sich wie kolportiert bei der Verbund einkauft, kann sogar die abstruse Situation entstehen, daß Temelin und Verbund unter dem gemeinsamen Dach E.ON firmieren", so Glawischnig. "Ein Nebeneinander von Umwelt-, Unternehmens- und volkswirtschaftlichen Zielen muß möglich sein", so Glawischnig. Eine österreichweite Netzbetreibergesellschaft soll dabei das Rückgrat der heimischen Stromversorgung bilden.

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