Glawischnig: Schüssel muß Schweigen Temelin-Chaos brechen

Grüne beantragen Debatte zu Melker Abkommen bei morgiger Nationalratssitzung

Wien (OTS) - "Die Vereinbarung von Melk wird immer mehr zur Farce, von einer aureichenden Information der Bevölkerung und der NGOs ist nichts zu bemerken. Gleichzeitig regiert in Temelin immer mehr das Chaos, der Reaktor wird ständig rauf und runter gefahren, die Probleme mit der 1000-Megawatt-Turbine sind immer noch ungelöst. Der Kanzler, der Melk vereinbart hat, schweigt dazu beharrlich", kritisiert die Umweltsprecherin der Grünen, Eva Glawischnig. Erst heute mußte das AKW erneut auf minimale Leistung gedrosselt werden, nachdem wieder starke Schwingungen an der Turbine festgestellt wurden.

Skandalös ist für Glawischnig auch die fehlende Reaktion der Bundesregierung auf die vor wenigen Tagen veröffentlichte besorgniserregende Studie, wonach Temelin massive Schwachstellen aufweise. "Die Studie sagt klar, daß insgesamt 29 offene Sicherheitsfragen während des Betriebes zu einer inakzeptablen Gefährdung führen, und die Bundesregierung hat nichts besseres zu tun als so zu tun, als sei alles in bester Ordnung", kritisiert Glawischnig.

Die Grünen werden deshalb in der morgigen Nationalratssitzung eine Debatte über das Melker Abkommen und das fehlende Engagement der österreichischen Bundesregierung beantragen. Diese so Anfragebesprechung wird ab 15 Uhr stattfinden. "Der Bundeskanzler kann im Interesse der österreichischen Bevölkerung nicht länger zuschauen, wie die Melker Vereinbarung von den Temelinbetreibern mit Füßen getreten wird", So Glawischnig.

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