GRAS: Studiengebühren abschaffen, bevor sie 25.000 Schilling kosten

Hansen läßt Katze über Höhe der Studiengebühren aus dem Sack

Wien (OTS) "WU-Rektor Hansen spricht nun offen aus, was offenbar alle gewußt und die Studierenden befürchtet haben. Die Höhe der Studiengebühren wird binnen kurzer Zeit, wenn sie von den Universitäten autonom bestimmt werden können, auf astronomische Höhen (bis zu 25.000 Schilling) hinaufschnellen. Damit ist der Weg zu Eliteuniversitäten und zum sozialen Numerus Clausus vorgezeichnet. Gehrers Gerede vom weiteren offenen Bildungszugang trotz Studiengebühren erweist sich als inhaltslose Versprechung", kritisiert Anita Weinberger, Bundessprecherin der GRAS (Grüne und Alternative Studierende).

"Durch eine derartige Erhöhung der Studiengebühren wird es Einkommensschwächeren verwehrt sein, eine Studium zu beginnen bzw. weiter zu studieren. Für die GRAS sind Studiengebühren in jeder Form und Höhe unzumutbar, da damit der freie und offene Hochschulzugang vielen Menschen verwehrt wird. "Durch die Freiheit der Universitäten, die Höhe zu bestimmen, werden die Studiengebühren von der Regierung als das eingesetzt, was sie wirklich sein sollen: ein gesellschaftspolitisches Lenkungsmittel", so Weinberger.

Die Studierenden werden in den kommenden ÖH-Wahlen diesen Plänen der Regierung eine Absage erteilen. Die ÖVP-nahe Aktionsgemeinschaft hat es bisher jedenfalls nicht geschafft, ernsthaft gegen die Studiengebühren aufzutreten", so Weinberger.

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