Nächtigungen bis Februar knapp über dem Vorjahr

Aktueller Bericht der Landesstelle für Statistik

Bregenz (VLK) - In den ersten vier Monaten der
Wintersaison 2000/01 haben 579.200 Gäste in Vorarlberg 2,95 Millionen Übernachtungen gebucht. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es 589.300 Gäste und 2,94 Millionen Übernachtungen. Die Zahl der Gästeankünfte sank um 1,7
Prozent, die Nächtigungszahl stieg um 0,4 Prozent. Über einen längeren Zeitraum betrachtet sieht dieses Zwischenergebnis
besser aus: Die Nächtigungen lagen um etwa drei Prozent über
dem Durchschnitt der 90er-Jahre. Die Februar-Bilanz war im Vorjahresvergleich deutlich positiv. Die Zahl der
Gästeankünfte erhöhte sich um 5,7 Prozent auf 229.600, die
Zahl der Übernachtungen um 4,1 Prozent auf 1,19 Millionen.
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Die Gesamteinnahmen aus dem Tourismus von November 2000
bis Februar 2001 kamen auf 9,25 Milliarden Schilling (672
Millionen Euro), um 0,9 Prozent über dem entsprechenden Vorjahreswert. Nur ein Teil dieser Einnahmen wurde
unmittelbar in der Tourismuswirtschaft wirksam. Auch
verschiedene nachgelagerte Wirtschaftszweige haben davon
profitiert. Die Valutenankäufe der Vorarlberger
Geldinstitute, die als Indikator für die Berechnung der Gesamteinnahmen verwendet werden, stagnierten auf dem Niveau
der Vorjahres. In den ersten vier Monaten des Winters 2000/01
wurden Valuten im Werte von 2,34 Milliarden Schilling (170
Millionen Euro) gewechselt.

Von den verschiedenen Unterkunftsarten konnten im
bisherigen Verlauf dieses Winters die Ferienwohnungen am
besten abschneiden. In den gewerblichen Ferienwohnungen
stiegen die Nächtigungen um 7,2 Prozent, in den privaten Ferienwohnungen um 4,3 Prozent. Die gewerblichen Unterkünfte meldeten Verluste um 0,6, die Privatzimmer um 2,2 und "Massenquartiere" um 1,9 Prozent.

Die Gäste aus Österreich, Deutschland und den Niederlanden haben bisher annähernd gleich viele Nächtigungen gebucht wie
vor einem Jahr. Massiv zugelegt haben Belgier, Luxemburger
und Schweden. Rückläufig entwickelte sich die Nachfrage vor
allem aus Italien und Frankreich sowie aus einigen
osteuropäischen Ländern.

Nächtigungsziffer
Herkunftsländer Nov.99 - Nov.00 - Veränderung

Feb.00 Feb.01 in Prozent

Österreich 251.335 251.313 +/- 0,0
Belgien, Luxemburg 37.862 47.140 + 24,5 Deutschland 2.023.346 2.017.778 - 0,3
Frankreich 65.731 58.773 - 10,6 Vereinigtes Königreich 41.622 44.678 + 7,3
Italien 11.449 10.102 - 11,8 Niederlande 198.497 197.590 - 0,5
Schweden 8.787 10.727 + 22,1
Schweiz, Liechtenstein 222.311 231.323 + 4,1
USA, Kanada 19.368 19.733 + 1,9
Andere 60.684 62.331 + 2,7

Gesamt 2.940.992 2.951.488 + 0,4

Von den bedeutenden Regionen des Wintertourismus hat das
Montafon mit einem Nächtigungszuwachs um 3,5 Prozent bisher
am besten abgeschnitten, gefolgt vom Kleinwalsertal mit einem
Plus von 1,6 Prozent. Zu Einbußen kam es vorerst am Arlberg,
wo die Nachfrage um 4,8 Prozent zurückgegangen ist. Im Bregenzerwald blieb die Nächtigungsfrequenz nahezu
unverändert. Die Region Bodensee-Alpenrhein kam auf einen
Zuwachs um 4,2 Prozent, in der Alpenregion Bludenz ist das
Volumen um 1,7 Prozent zurückgegangen. Von den bedeutendsten Tourismusgemeinden, ausgenommen Lech und Mittelberg,
erreichte St. Gallenkirch ein Plus von 7,3 Prozent, Brand von
4,1, Gaschurn von 2,9, Tschagguns von 1,6 und Schruns von 1,1 Prozent.

Nächtigungsziffer
Regionen Nov.99 - Nov.00 - Veränderung

Feb.00 Feb.01 in Prozent

Alpenregion Bludenz 308.726 303.433 - 1,7
Arlberg 550.858 524.600 - 4,8 Bodensee-Alpenrhein 175.314 182.624 + 4,2 Bregenzerwald 543.980 541.918 - 0,4 Kleinwalsertal 597.245 607.037 + 1,6
Montafon 764.869 791.876 + 3,5

VORARLBERG 2.940.992 2.951.488 + 0,4 (so/gw,nvl)

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