LEXER: SPORTVEREINE ERFÜLLEN NICHT NUR SPORTLICHEN, SONDERN AUCH GESELLSCHAFTLICHEN AUFTRAG Ehrenamtliche Arbeit der Sportfunktionäre hat Gegenwert von 8,5 Milliarden Schilling

Wien, 28. März 2001 (ÖVP-PK) Sportvereine sind ein wichtiger Teil der Bürgergesellschaft. Tausende Funktionäre arbeiten in 12.200 Vereinen und betreuen ehrenamtlich mehr als 2,5 Millionen Mitglieder. All diese Vereine haben nicht nur den sportlichen, sondern auch einen gesellschaftlichen Auftrag. Die ehrenamtliche Arbeit dieser Sportfunktionäre stellt jährlich einen Gegenwert von rund 8,5 Milliarden Schilling dar. Rechnet man 100 Schilling als Gegenwert einer Stunde, so kommt man auf 85 Millionen Stunden, die ehrenamtlich von Sportfunktionären pro Jahr erbracht werden. Das sagte heute, Mittwoch, ÖVP-Sportsprecher Abg. Reinhold Lexer anlässlich der Debatte zum Sportbericht im Nationalrat. ****

Lexer dankte in diesem Zusammenhang allen Funktionären in den Dachverbänden Sportunion, ASKÖ und ASVÖ sowie allen Fachverbänden. "Diese traditionellen Sportverbände haben in der Vergangenheit große Leistungen erbracht, sich ständig weiterentwickelt und bieten unserer Bevölkerung Sportangebote auf höchstem Niveau".

Neben den gesundheitlichen Vorteilen einer sinnvollen Bewegung habe Sport auch einen sozialen Aspekt. Eine große Bedeutung hätten die Dachverbände dabei im Jugendbereich. Die Jugendlichen würden nicht nur zu sportlichen Großleistungen, sondern auch zu sozialem, gemeinschaftlichem Verhalten erzogen. Lexer: "Wer sinnvolle Freizeitgestaltung im Rahmen eines gut geführten Sportvereines betreibt, wird von einem reinem Konsumverhalten zur Aktion motiviert und das nicht nur einmalig. Das Aneignen von Teamfähigkeit, das Erarbeiten von gemeinsamen Zielen, das Genießen von Siegen oder auch die Verarbeitung von Niederlagen stellen einen wertvollen Teil der 'Lebensschule' dar."

"Sport und Bewegung sind ein wichtiger Faktor für eine leistungsfähige und vitale Bevölkerung. Der Grundstein für sportliche Neigungen und für motorische Fähigkeiten wird bereits in der Familie, etwa durch das Beispiel der Eltern, in den Kindergärten und später in der Schule, gelegt. Ziel der Politik ist es daher, jene Rahmenbedingungen zu fördern, die Bewegung möglich machen und zu einer sportlicher Betätigung ermuntern", schloss Lexer.
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