Kronberger: Stoppt nukleare Euratom-Finanzspritzen

EU-Kommission beabsichtig mehr Geld für Atomkraft

Wien, 2001-03-27 (fpd) - Die Absicht der EU-Kommission den Rahmen für Euroatom-Kredite zur Finanzierung von Nuklearanlagen von derzeit vier auf sechs Milliarden Euro zu erhöhen, kritisierte der freiheitliche EU-Abgeordnete und Energieexperte Hans Kronberger heftigst. ****

"Hier handelt es sich um einen Versuch, zusätzliche Mittel für die Atomkraft auf Kosten der Europäischen Steuerzahler locker zu machen. Es geht nicht um Investitionen in die nukleare Sicherheit, sondern um eine direkte Finanzspritze in die Kernenergie." Einen Vorschlag über die Erhöhung der Vergabelimits von EURATOM will die Kommission demnächst vorlegen. "Es ist bezeichnend daß die Kommission die Mitgliedstaaten zur geplanten Finanzerhöhung bis jetzt noch nicht informiert hat", so Kronberger.

"Dieser Vorschlag muß abgelehnt werden. Jeder weiß, daß Atomkraft Mensch und Umwelt gefährdet. Das Geld sollte in sinnvolle erneuerbare Zukunftstechnologien, wie Sonne, Wasser, Wind und Biomasse investiert werden. Die Mitgliedstaaten sind aufgefordert dem Atomwahn der Kommission Einhalt zu gebieten", schloß Kronberger. (Schluß)

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