Prammer kritisiert schlechte Familienpolitik statt Frauenpolitik

Wien (SK) "Frauenpolitik findet bei dieser Regierung nicht statt. Statt dessen wird schlechte Familienpolitik gemacht", so die SPÖ-Bundesfrauenvorsitzende Barbara Prammer am Dienstag im Nationalrat. Obwohl die Bundesregierung vollmundig angekündigt hätte, Gender Mainstreaming umzusetzen, sei davon bisher nichts zu bemerken. Weder im aktuellen Budgetbegleitgesetz noch im Budget 2001 wären Ansätze von Gender Mainstreaming erkennbar. "Entweder Herr Haupt hat nicht verstanden, worum es bei Gender Mainstreaming geht oder er will es einfach nicht", kritisierte die Abgeordnete.****

"Die Babys, deren Eltern nicht wissen, wie es nach dem 31. Dezember dieses Jahres weitergeht, sind bereits geboren", so Prammer zur Debatte um das Kindergeld. Um das Kindergeld einführen zu können, wären die Mittel für arbeitsmarktpolitische Maßnahmen gekürzt worden. "Sie wissen genau, wie dringend Frauen gefördert gehören, wenn sie lange in Karenz waren." Anlässlich des Frauentages hätte die Regierung zwar Weiterbildungsmaßnahmen für Frauen angekündigt, umgesetzt sei bisher allerdings noch nichts. "Ich bin nicht nur froh über das gute Ergebnis von Rot und Grün bei den Wiener Wahlen, ich freue mich auch darüber, dass die Frauen der Politik der Bundesregierung letzten Sonntag eine Absage erteilt haben", schloss Prammer. (Schluss) sw

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