BRINEK: STUDIENGEBÜHREN SIND STEUERUNGSINSTRUMENT IM WETTBEWERB DER EINZELNEN UNIVERSITÄTEN

Wien, 27. März 2001 (ÖVP-PK) Die Arbeitsgruppe der Rektorenkonferenz wie auch die Rektorenkonferenz haben als eine Frage, die vor der vollen Rechtsfähigkeit der Universitäten zu entscheiden ist, auch die Studiengebühren angeführt. Natürlich gilt es, die jetzige Regelung zukunftsorientiert und nach den Leitprinzipien der vollen Rechtsfähigkeit weiter zu entwickeln. Dazu gehört, dass die Einnahmen aus den Studienbeiträgen direkt in die Budgets der vollrechtfähigen Universitäten fließen. Das sagte heute, Dienstag, ÖVP-Wissenschaftssprecherin Abg. Dr. Gertrude Brinek zu den Aussagen des Rektors der Wirtschaftsuniversität Wien (WU), Hans Robert Hansen, in einem Interview in der Uni-Zeitung "wu-memo". ****

Rektor Hansen solle nicht in Panikmache verfallen. Autonome Universitäten würden in Zukunft Studienbeiträge gewiss in einem zumutbaren Rahmen festlegen - ebenso wie die innere Ausgestaltung der Differenzierung. Ober- und Untergrenzen für Studienbeiträge würden Gegenstand der Verhandlungen über die Leistungsverträge sein. Überdies seien Studiengebühren, wie dies auch der Hochschulexperte Palant bei der gestrigen Tagung "Auswirkungen europäischer Universitätsreformen" im MAK in Wien angeführt habe, ein Steuerungs-und Lenkungsinstrument im Wettbewerb der einzelnen Universitäten, schloss die ÖVP-Abgeordnete.
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