Gegen die Zerschlagung der ÖBB!

Linksblock für Lebenszeichen des Widerstandes

Wien (GLB) - Der Internationale Aktionstag der Transportarbeiter-Föderation stellt nach Ansicht des Gewerkschaftlichen Linksblocks in der Gewerkschaft der Eisenbahner (GLB) eine gute Gelegenheit dar, sich gegen die ÖBB-Zerschlagungspläne der Regierung zu wenden und ein kräftiges Lebenszeichen des gewerkschaftlichen Widerstandes zu setzen. Nicht mehr und nicht weniger will die GLB-Fraktion, wenn auch sie solidarisch zur Teilnahme am Aktionstag, 29. März, 9 Uhr, Südbahnhof aufruft und nicht mehr und weniger erwartet sie sich von der Gewerkschaftsführung.

Umso befremdlicher findet der GLB eine Presseaussendung der Gewerkschaft, die sich vom GLB-Beitrag distanziert und hervorstreicht, dass nur der Vorsitzende befugt sei, für die Gewerkschaft zu sprechen. Dieses Recht stellt niemand in Frage. Nur kann es auch nicht so sein, dass sich ÖGB-Funktionäre in ihren gewerkschaftspolitischen Meinungen von der Mehrheitsfraktion bevormunden lassen. Die Gewerkschaft ist nicht Privatbesitz der sozialdemokratischen Fraktion, sondern pluralistisch aufgebaut.

"Der GLB hält daran fest, dass die jüngst bekanntgewordenen Zerschlagungskonzepte der Regierung katastrophale Auswirkungen auf die ÖBB-Bediensteten und auf die Bevölkerung haben, sollten sie verwirklicht werden. Dies wollen und werden wir im Rahmen des Aktionstages kundtun und fordern von der Führung unserer Gewerkschaft eine klare und entschiedene Positionierung anstelle eines Hick-Hacks zwischen Gewerkschaftsfraktionen," heißt es in einer Stellungnahme von Hans Slamanig, Vorsitzender des Gewerkschaftlichen Linksblocks in der Gewerkschaft der Eisenbahner.

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