Soziale Sicherheit für Bau- und HolzarbeiterInnen 2

GBH-Bundesvorstand gegen "Globalisierungsdiktatur": Die anlaufenden Kollektivvertragsverhandlungen müssen eine deutliche Reallohnerhöhung bringen!

Brunn/Geb. (GBH/ÖGB). Bei der heute in Brunn/Geb. stattfindenden Sitzung des Bundesvorstandes der Gewerkschaft Bau-Holz wurden die Leitlinien für die Kollektivvertragsverhandlungen in den Bau-, Holz-und Stein- und Keramikbranchen festgelegt.++++

Anfang Mai ist fristgerecht der Zeitpunkt des Abschlusses neuer Lohnvereinbarungen in den Branchen der Gewerkschaft Bau-Holz. Die ersten Verhandlungstermine mit den Sozialpartnern sind vereinbart.

Im Mittelpunkt der KV-Verhandlungen 2001 steht die Realeinkommenssicherung. Es genügt nicht, nur Arbeit zu haben, das Einkommen muss auch zur Teilnahme am gesellschaftlichen Leben ausreichen. Der Bundesvorstand der Gewerkschaft Bau-Holz wendet sich gegen die zunehmende Verunsicherung der ArbeitnehmerInnen; gegen ungerechte Verteilung der Einkommen, gegen ein Zurückdrängen der Frauen aus dem Arbeitsprozess und gegen alle Versuche, das System der sozialen Sicherheit in Frage zu stellen. Wir leben in einer von Globalisierungsdiktatur geprägten Gesellschaft, in der die Ungleichheiten immer größer werden. Die Gewerkschaft Bau-Holz setzt dem eine Politik des Kampfes für Solidarität und den gerechten Anteil der ArbeitnehmerInnen am Wirtschaftserfolg entgegen. Die Wirtschaft muss mehr als bisher ihre Verantwortung wahrnehmen und den arbeitenden Menschen einen gerechten Anteil der erwirtschafteten Gewinne überlassen.

Die Forderungen der Gewerkschaft Bau-Holz umfassen aber auch die volle Angleichung der Rechte der Arbeiter an die der Angestellten.

Die deutlichen Produktivitätssteigerungen, das Wirtschaftswachstum und die zu erwartende Inflationsrate geben die Rahmenbedingungen für die sicher schwierigen Verhandlungsrunden vor. GBH-Bundesvorsitzender Johann Driemer ist dennoch zuversichtlich, auch heuer wieder in harten, aber fairen Verhandlungen mit den KV-Partnern ein, für alle vertretbares, den Rahmenbedingungen entsprechendes Verhandlungsergebnis erzielen zu können. (hk)

ÖGB, 27. März 2001
Nr. 246

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