WESTENTHALER: Mit ORF-Gesetz bricht neues medienpolitisches Zeitalter an

SPÖ will von roter Übermacht im ORF nicht loslassen

Wien, 2001-03-27 (fpd) - Mit Inkrafttreten des neuen ORF-Gesetzes werde in Österreich ein neues Medienzeitalter anbrechen, erklärte FPÖ-Klubobmann Peter Westenthaler in seinem Debattenbeitrag zur heutigen Aktuellen Stunde. ****

Siebzehn Jahre nach Deutschland und drei Jahre nach Albanien mache Österreich den Schritt zum europäischen medienpolitischen Standard und werde ein duales System haben mit öffentlich-rechtlichem Fernsehen und mit Privatfernsehen, erklärte Westenthaler. Der jahrelange Stillstand der SPÖ in der Medienpolitik werde nun überwunden. Die SPÖ reagiere darauf wie ein kleines Kind in der Sandkiste, dem man sein Lieblingsspielzeug weggenommen habe.

Die Entparteipolitisierung werde das Ende für den Rotfunk ORF bedeuten und den Beginn einer neuen Ära der Unabhängigkeit im österreichischen Rundfunk. Dies tue der SPÖ besonders weh. Auch die Larmoyanz von SPÖ und Grünen nach der Entscheidung, daß keine Politiker mehr im ORF sein würden, sei bezeichnend. Ein Aufschrei von Cap und Schennach sei durch die Medienwelt gegangen, Cap habe sich sogar wieder für die Entsendung von Politikern in den ORF ausgesprochen. "Sie wollen von Ihrer roten Übermacht im ORF nicht loslassen", sagte Westenthaler. "Sie werden es aber müssen." Die Parteisekretäre seien bereits durch parteifreie unabhängige Experten ersetzt worden. Diese Unabhängigkeit tue der SPÖ weh. Nicht nur Politiker und Parteisekretäre würden nicht mehr im ORF sein, sondern auch keine Parteifunktionäre, keine Parteiangestellten, keine Klubangestellten.

"Das ist der Anfang vom Ende Ihres Modells eines roten Propagandainstruments ORF", betonte Westenthaler. Dies werde in Zukunft vorbei sein. Neue Standards würden geschaffen, etwa mit der Aufwertung des Publikumsrates. Der freiheitliche Klubobmann sprach in diesem Zusammenhang von einem "ORF der Bürger". (Schluß)

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: (01) 40 110 /5491Freiheitliches Pressereferat

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFC/NFC