Staatsoperndirektor Holender bis 2007

Wien (OTS) - " Die Staatsoperndirektion Holender ist eine Erfolgsgeschichte. Eine Verlängerung liegt daher auf der Hand. Holender hat die Staatsoper zu einer weltweit wirkenden Marke und Corporate Identity gemacht", so Staatssekretär Morak, heute, Dienstag, am Rande einer Pressekonferenz zum Budget 2002, in der er bekannt gab, dass Staatsoperndirektor Ioan Holender sich bereit erklärt hat, weitere zwei Jahre für die Direktion der Wiener Staatsoper zur Verfügung zu stehen.

Holender, dessen derzeitiger Vertrag bis 2005 läuft, soll weitere zwei Jahre bis August 2007 der Staatsoper vorstehen. Er habe in seiner Direktionszeit dem Haus breite Internationalität gebracht und das Haus zu einem Ganzen geformt. Zudem erfordern zwei Jubiläumsjahre, 50 Jahre Wiener Staatsoper im Jahr 2005 und das Mozartjahr 2006, eine langfristige Planung. Durch eine Verlängerung von Direktor Holender ist hier Planungssicherheit gewährleistet.

"Ich freue mich daher, dass Direktor Holender, der schon bisher das Haus vorbildlich geführt hat, bereit war, weitere zwei Jahre zu verlängern. Er ist die ideale Ergänzung zum Luxusliner Wiener Staatsoper, der Führungsqualität zeigt und künstlerische Breite der Produktionen, die auch auf die Moderne nicht vergisst, sichert" sagte Morak.

Was das Kunstbudget 2002 betrifft, stehen 1,138.789 Milliarden für das Kunstbudget und 1,891.229 Milliarden Schilling für die Bundestheater zur Verfügung. "Das Kunstbudget des Jahres 2002 ist durchaus ein Beleg dafür, dass die Förderung des Kunstschaffens in diesem Land der österreichischen Bundesregierung ein wesentliches Anliegen ist" so Morak weiter

Das Kunstbudget konnte um knapp 25 Millionen Schilling gesteigert werden, die für den Umbau von Probe- und Archivräumen für den Musikverein zur Verfügung stehen. Diese zusätzliche Leistung wurde mit der Gesellschaft der Musikfreunde vereinbart und wird in den kommenden drei Jahren einen Bundesbeitrag von 75 Millionen Schilling ausmachen.

Durch den Bau der Wiener U-Bahnlinie U2 ergab sich ein "window of opportunity, hier die erforderlichen Umbauten im Rahmen des Komplexes des Musikvereins zu realisieren, der weit über die Gesellschaft der Musikfreunde hinaus dem Musikschaffen zugute kommen wird" schloss Morak.

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