Euro-Informationen beim Tourismusforum in St. Johann/Pongau

Schenner: Gute Vorbereitung auf den Euro wird für Tourismusunternehmen zur Priorität

Wien (PWK230) - Eine gute Vorbereitung auf die Umstellung vom Schilling auf Euro ist auch für Tourismusunternehmen das "Um und Auf" für ein erfolgreiches Agieren im "Euroland". Durch rechtzeitige Umstellung sollten alle Chancen genützt werden, um im Wettbewerb zu punkten. "In der bestmöglichen Vorbereitung liegen die Wurzeln des Erfolges für die Betriebe", betont Bundessektionsobmann Komm.Rat Johann Schenner.

Die Euro-Expertin des Wifi, Mag. Claudia Daurer, und der Euro-Beauftragte der Bundessektion Tourismus und Freizeitwirtschaft, Dr. Robert Schneider, werden daher anlässlich des diesjährigen Tourismusforums in St. Johann im Pongau vom 2. bis 5. April 2001 den anwesenden Teilnehmern für Informationen und Beratungen zur optimalen Euro-Umstellung zur Verfügung stehen.

Wie Schenner hervorhebt, bringt die neue Europa-Währung für die Tourismuswirtschaft eine Reihe von einschneidenden technischen und betriebswirtschaftlichen Veränderungen mit sich. Insbesondere bei der Software oder bei den Kassen müssen Vorkehrungen für einen reibungslosen Übergang geschaffen werden. Ab dem 1. Oktober d.J. sind die Auflagen des Euro-Währungsabgabengesetzes zu erfüllen, wonach die Preise bei Kostenvoranschlägen, Rechnungen und Werbeprospekten in Schilling und Euro anzugeben sind.

Die mit der Umstellung verbundenen Anpassungen sollten jedenfalls dazu genutzt werden, die eigene Unternehmensstrategie zu überprüfen und bereits länger geplante Veränderungen und Rationalisierungen im Unternehmen durchzuführen, rät Schenner: "Die Einführung des Euro ist somit ein wichtiger Anlass für Anpassungen im Unternehmen und für die Positionierung des Betriebes im Markt."

Wirtschaftlich gesehen überwiegen für den Tourismus die Vorteile aus der Einführung der Gemeinschaftswährung in zwölf Staaten. Die Währungsunion beseitigt die in der Vergangenheit für Österreich so nachteiligen Abwertungen der Währungen wichtiger Konkurrenzländer. Der Wegfall der Wechselgebühren ist ein weiterer entscheidender Vorteil für die Branche. Und durch die unmittelbare Vergleichbarkeit der Preise werden die Gäste aus dem In- und Ausland das Preis-Leistungsverhältnis leichter beurteilen können. In dieser Hinsicht habe Österreich, so Schenner, keinen Vergleich mit der Konkurrenz zu scheuen. Mit Preisen in Euro wird die Bewerbung des Urlaubslandes Österreich entscheidend erleichtert. Gleichzeitig erhalten ausländische Konkurrenten neue Marktchancen im Inland. Von mehr Wettbewerb profitiert aber letztlich der Gast, hebt Schenner hervor.

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