Handel fordert Vorverteilung kleiner Euro-Banknoten an Konsumenten

Lemler: Das würde Euro-Bargeldeinführung für Einzelhandel und Konsumenten erleichtern

Wien (PWK229) - Die Euro-Bargeldeinführung am 1. Jänner 2002 bringt für den Einzelhandel ein doppeltes Problem mit sich. Einerseits wird der Konsument mit Schilling zahlen und Euro als Wechselgeld zurückerhalten. Andererseits werden von den Bankomaten ab 1. Jänner 2002, 10- und 100 Euro-Banknoten ausgegeben, sodass auch diese relativ "großen" Euro-Banknoten an den Kassen des Einzelhandels als Zahlungsmittel in Frage kommen werden. Die Folge könnten vorübergehende Wechselgeld-Engpässe und eine Verärgerung der Kunden sein. Um sicherzustellen, dass die Euro-Bargeldeinführung möglichst unproblematisch über die Bühne geht, fordert daher Eurocommerce, der europäische Dachverband des Handels, dass Konsumenten in den letzten Tagen des Jahres 2001 bei ihrer Bank auch kleine Euro-Banknoten bekommen können.

Dieser Forderung schließt sich der Obmann der Bundessektion Handel, Erich Lemler, an: "Jeder Konsument sollte ab 27. Dezember 2001 bei seinem Geldinstitut zwanzig 5 Euro-Banknoten im Gegenwert von 1.376 Schilling erwerben können. Damit wäre für den Einzelhandel eine Entschärfung der Wechselgeldproblematik und für den Konsumenten größere Flexibilität beim Einkauf gewährleistet."

Derzeit ist lediglich geplant, Konsumenten ab dem 15. Dezember 2001 mit einem Münzpaket im Gegenwert von 200 Schilling auszustatten. (EBK)

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