Österreichs Installateure EU-Vorbild bei e-business und Web-Nutzung

Bundesinnungsmeister Kugler: "e-business wird für unsere Branche zur Überlebensfrage"

Wien (PWK228) - Österreichs Sanitär- und Heizungsinstallateure sind im e-Bereich Vorbild für ihre EU-Kollegen. Das wurde bei einem vielbeachteten Fachvortrag von Bundesinnungsmeister Wilfried Kugler beim EU-Kongress "IT-Lösungen für Handwerk und Mittelstand" im Vorfeld der jüngst abgehaltenen 53. Internationalen Handwerksmesse in München deutlich. Kuglers Kernaussage: "Das e-business in all seinen Varianten wird für unsere Branche im Konkurrenzkampf immer wichtiger, ja sogar zur Überlebensfrage."

Immer mehr vor allem jüngere Kunden nutzen die Vertriebsschienen des World Wide Web und wickeln ihre Geschäfte auch in diesem Bereich über e-commerce ab. Die Installation einer Homepage und entsprechender Angebotspaletten im Internet müsse daher auch für alle mittelständischen Betriebe "eine fixe zweite Schiene zu bisher gewohnten Katalogen oder Prospekten werden".

Wie diese Schiene aussehen kann, zeigte Kugler anhand konkreter Beispiele aus der österreichischen Praxis: "Einige Firmen haben in ihrer Homepage bereits einen Online-Shop integriert, wo man Kunden Schauraumbäder und Bäderplanung in 3D anbietet, dazu Heizsystemberatung mit Angebotserstellung sowie Service- und Reparaturarbeiten, die man direkt online bestellen kann". Zusätzlich sind die Monteure mit mobilen Geräten ausgestattet, um den Arbeitsbericht gleich direkt beim Kunden eingeben und in die hauseigene EDV überspielen zu können, "was enorm viel Papierkrieg erspart". Welch vor kurzem noch ungeahnte Möglichkeiten sich dazu in nächster Zukunft ergeben, wurde bei diesem EU-Kongress in München offenbar: etwa sogenannte "Kommunikations-T-Shirts" mit eingenähtem (und sogar bügelbaren!) Mikrophon und Internet-Anbindung.

Stolz verwies der Bundesinnungsmeister auch auf das (demnächst erneuerte) Internet-Portal der Bundesinnung (www.shk.at), wo die Installateurbetriebe ständig neue, berufsbezogene Informationen erhalten und der Endverbraucher umgehend seinen nächstgelegenen Fachbetrieb oder Notdienst findet. Kugler: "Diese Präsenz macht den Installateur zum ´local player´, der auf kürzestem Weg nicht nur Material, sondern auch persönlichen Service, Beratung und Gewährleistung bietet - für den anspruchsvollen Kunden oft entscheidend".

Kugler zeigt auf, dass der Traditionsberuf Installateur auch auf anderen Ebenen mit immer neuen Innovationen konfrontiert ist; etwa der Wellness-Welle ("OASE Bad"), Bio-Wärme, Solaranlagen, Steuerungs-und Informationstechnologie, etc., was sich nicht nur in Aus- sondern auch Weiterbildung niederschlägt: "Diese Entwicklungen haben zwar bereits in die Berufsschulen Einzug gehalten, sind aber aufgrund ihrer Rasanz auch für jeden Meister im Zuge von Fortbildungskursen eine Herausforderung". (MH)

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