Muzik: FPÖ-Vizekanzlerin will Kilometergeldtarife herabsetzen

NÖ Sozialdemokraten fordern Erhöhung des Kilometergeldes

St. Pölten, (SPI) - Die für den öffentlichen Dienst zuständige Vizekanzlerin hat vor Kurzem in Sachen Kilometergeld für negative Aufmerksamkeit gesorgt. Statt das Kilometergeld angesichts der gestiegenen Kosten für die Autofahrer - Treibstoffpreise, Verdoppelung der Kfz-Versicherung, Autobahnvignette - anzuheben, plant die FPÖ-Politikerin die Kürzung des Kilometergeldes im öffentlichen Dienst. Statt derzeit 4,50 Schilling will Riess-Passer die Tarife auf 2,66 Schilling bzw. günstigstenfalls auf 3,64 Schilling senken. Dies hätte Auswirkungen auf alle Beschäftigten, die Kilometergeld beziehen - denn auch private Firmen orientieren sich an den derzeitigen Regelungen im öffentlichen Dienst. Angesichts der aktuellen Kostenentwicklung für Hunderttausende Autofahrer kann dieses Vorhaben der FPÖ nur mit Kopfschütteln quittiert werden", kommentiert der Verkehrssprecher der NÖ Sozialdemokraten, LAbg. Hans Muzik, das Vorhaben der FPÖ-Vizekanzlerin.****

Die NÖ Sozialdemokraten fordern dagegen, im Wissen um die Unterstützung durch die Autofahrerklubs ARBÖ und ÖAMTC, die längst anstehende Anhebung des Kilometergeldes von derzeit 4,90 Schilling um zumindest 50 Groschen auf 5,40 Schilling. Dies wäre zumindest eine teilweise Entlastung für jene Menschen, die für und in ihrer Berufsausübung einen Pkw unbedingt benötigen. Über eine Reduktion der Kilometergeldtarife zu diskutieren ist strikt abzulehnen", so der SPNÖ-Verkehrssprecher abschließend.
(Schluss) rs/fa

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