Sozialdemokratische Gesundheitspolitiker gegen Ambulanzgebühr

Pittermann, Dörflinger und Buchleitner weiterhin gegen die umstrittene Gebühr

Wien (SPW) Gegen die umstrittenen Ambulanzgebühren sprachen sich am Montag bei der Sitzung der Landesgesundheitsreferenten die anwesenden Sozialdemokraten, der steirische Spitalslandesrat Günter Dörflinger, Salzburgs Gesundheitsreferent LHStv. Gerhard Buchleitner und Wiens Gesundheitsstadträtin Elisabeth Pittermann aus. "Wenn von Regierungsseite propagiert wird, dass durch die Ambulanzgebühr von kranken Menschen ca. 700-800 Millionen Schilling zusätzlich eingenommen werden sollen, lehnen wir das als unsolidarisch, krankenfeindlich und kontraproduktiv ab", betonten die drei Gesundheitspolitiker am Montag nach der Unterredung mit Sozialminister Haupt.

"Da auch die Regierung weiß, dass mehr Geld in das Gesundheitssystem fließen muss, schlagen wir eine geringe Anhebung der Höchstbeitragsgrundlage für die Krankenversicherung sowie die zweckgebundene Verwendung eines Drittels der Tabaksteuer für das Gesundheitswesen vor", erklärten Pittermann, Dörflinger und Buchleitner. Tabakgebrauch gefährdet die Gesundheit und verursacht im Gesundheitssystem Kosten, so dass es gerechtfertigt ist, Mittel der Tabaksteuer in das Gesundheitswesen fließen zu lassen. "Wir Sozialdemokraten sind für die Solidarität der Gesunden mit den Kranken, das gestrige Wahlergebnis in Wien gibt uns recht", betonen die Gesundheitspolitiker abschließend. (Schluss)

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