MOLTERER: 213.000 WALDBAUERN ERHALTEN DEN LEBENSRAUM WALD UND SICHERN DESSEN ZUKUNFT

Wien, 26. März 2001 (ÖVP-PK) Wir schätzen, dass in Österreich so viele Bäume stehen wie auf der ganzen Welt Menschen leben. Wir wissen, dass in Österreich fast die Hälfte der Fläche mit Wald bedeckt ist und über 200.000 Menschen die Verantwortung für diesen Wald tragen. Das sagte heute, Montag, Landwirtschaftsminister Mag. Wilhelm Molterer in seiner Eröffnungsrede bei der Präsentation des bunten Baumes der Familienforstwirtschaft im Vestibül der Säulenhalle im Parlament. Diese Waldbauern hätten mehrere Prinzipien, über die derzeit viel geredet werde, bereits über Jahrhunderte praktiziert, führte Molterer unter anderem das Prinzip der Verantwortlichkeit und des nachhaltigen Wirtschaftens an. "Die mehr als 200.000 Menschen haben über Jahrhunderte gezeigt, dass Eigentum an Grund und Boden nicht nur das Ausüben von Rechten bedeutet, sondern auch, Pflichten zu haben." Diese breite Streuung sei zudem auch mit Stabilität verbunden.****

Das Prinzip des nachhaltigen Wirtschaftens - einen Begriff, den man nun "wieder entdeckt habe" - basiere auf einem einfachen bäuerlichen Prinzip: Man dürfe nur nutzen, was zuwachse und dürfe dabei nicht Naturprinzipien verletzen, wenn man langfristig Ertrag haben will. Es gehe um das nachhaltige Wirtschaften in Verantwortung mit der Natur und nicht darum, nachhaltig nichts zu tun.

Besonders wichtig sei ihm, Molterer, auch die Vielfalt, die der Wald an Leben bietet, die sogenannte "Biodiversität". Das umfasse auch die Pflanzen, das Wasser und das wertvolle Gut Holz.

Der Forstwirtschaftsminister begrüßte diese Initiative des bunten Baumes der Familienforstwirtschaft, "weil sie auch den Dank an die 213.000 Österreicher, die diesen Lebensraum erhalten und in der Zukunft positiv gestalten, zum Ausdruck bringt". Gleichzeitig appellierte der Minister an die Öffentlichkeit, diese Leistung, und auch, dass der Wald vielfältige Funktionen erfüllen könne, zu respektieren. Wichtig sei, die Nutzung in Grenzen zu halten und nicht grenzenlos zu werden, denn grenzenlose Ansprüche würden die Nutzung gefährden, schloss der Minister.
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