Junge ÖVP Wien verlangt Totalreform der Partei

Haunschmidt: Obmann-Diskussion ist kein Allheilmittel

Wien, 26. März 2001 - "Mit einer Obmann-Diskussion ist es nicht getan!", so Mag. Georg Haunschmidt, Obmann der Jungen ÖVP Wien, zum Ergebnis der gestrigen Wiener Wahlen. Vielmehr verlange die Junge ÖVP Wien eine Totalreform der Partei, bei der es einen echten Neuanfang geben müsse.

Mit Enttäuschung reagiert die JVP auf das schlechte Abschneiden der ÖVP bei der Wahl. Haunschmidt sieht aber auch Chancen:" Jetzt müssen und werden wir durchstarten. Die Wiener Volkspartei braucht eine echte Erneuerung. Diese Krise ist zugleich auch eine Chance."

Die Junge ÖVP Wien verlangt nun eine offene Diskussion über die Zukunft der Wiener Volkspartei. Haunschmidt: "Es genügt nicht, einfach den Kopf der Partei auszutauschen und so weiterzumachen, wie bisher. Es geht um keine Hofübergabe, sondern den ‚Neubau eines Hofes‘. Die ÖVP Wien braucht eine personelle Erneuerung auf allen Ebenen. Bestehende Strukturen müssen überdacht werden. Die ÖVP Wien muß schlanker werden, Doppelgleisigkeit müssen vermieden werden und sich für junge Leute öffnen. Es wird auch Zeit, der ÖVP Wien nach über 5 Jahren endlich wieder ein neues, ein zeitgemäßes Programm zu geben, um auf die Herausforderungen der Zukunft reagieren zu können."

Nach den Vorstellungen der Jungen ÖVP Wien kann die geforderte Totalreform nicht in den Spitzengremien der ÖVP Wien diskutiert und beschlossen werden. Haunschmidt: "Es geht nicht an, daß sich die Spitzen der Wiener ÖVP in ihren Gremien selbst bestätigen, selbst wählen, selbst für Mandate nominieren und abgehoben von der Basis agieren. Jetzt muß ein Ruck durch die Partei gehen, der eine echte Erneuerung zuwege bringt."

Zugleich verweist der Landesobmann der JVP Wien auf das überdurchschnittliche Abschneiden der ÖVP bei den Jung-Wählern. Haunschmidt abschließend: "Immerhin liegt der Jungwähleranteil mit 17% schon über dem Ergebnis der Gesamtpartei. Wir gehen damit in die richtige Richtung. Natürlich ist das auch ein Auftrag, der Jugend endlich wieder mehr Stimme zu geben, auch eine Verjüngung der Partei durchzusetzen!"

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