Diagonale 2001 beendet

Erfolg für zahlreiche Filme mit ORF-Beteiligung

Wien (OTS) - Einen neuen Publikumsrekord von insgesamt 19.460 Besuchern konnte die Diagonale 2001, die vom 19. bis 25. März 2001 zum vierten Mal in Graz stattfand, verzeichnen - im Vergleich zum Vorjahr mit 17.400 Zuschauern eine Steigerung von zwölf Prozent. Das Festival des österreichischen Films präsentierte an sechs Tagen rund 230 Filme, darunter 119 aktuelle österreichische Filme, davon 96 österreichische Erstaufführungen. In elf Sonderprogrammen wurden weitere 75 österreichische Wieder- und Neuentdeckungen sowie 36 internationale Filme gezeigt. Der ORF war auch bei der Diagonale 2001 mit zahlreichen heimischen Filmproduktionen - Spiel- und Dokumentarfilmen, deren Entstehung er finanziell gefördert hat -vertreten.
Bereits am Samstag, dem 24. März 2001, wurden im Festivalzentrum Thalia die Diagonale-Preise 2001 verliehen. Einige der Siegerfilme wurden mit Unterstützung des ORF hergestellt:

Der "Große Diagonale-Preis" für den besten österreichischen Kinofilm des Jahres 2000/2001, dotiert mit 210.000 Schilling, ging an Florian Flickers Tragikomödie "Der Überfall" mit Roland Düringer, Joachim Bißmeier und Josef Hader in den Hauptrollen und entstanden mit ORF-Beteiligung.

Der Diagonale-Preis "Innovatives Kino", mit 160.000 Schilling dotiert, wurde für den besten innovativen Animations-, Avantgarde-oder Kurzfilm der Saison 2000/2001 vergeben. Die Preisträger sind ex aequo das Kollektiv "Die Kunst der Stunde ist Widerstand" sowie der Verein "Echo" für seine Medienarbeit.

Der mit 50.000 Schilling dotierte Diagonale-Preis der Jury der Diözese Graz-Seckau für den besten Dokumentar- oder Kurzspielfilm 2000/2001 wurde an Joerg Burgers "Moscouw" verliehen.

Den Diagonale-Preis der Jugendjury und der ORF-"Kunst-Stücke" für den besten Nachwuchsfilm 2000/2001, ebenfalls mit 50.000 Schilling dotiert, erhielt Kerstin Cmelka für ihr Werk "Mit mir".

Erstmals in diesem Jahr vergeben wurde der Booz, Allen & Hamilton-Preis für die beste österreichische TV-Dokumentation vergeben: Die mit 80.000 Schilling dotierte Auszeichnung ging an Regisseurin Ruth Beckermann für den, ebenfalls vom ORF geförderten Film "homemad(e)".

Die diesjährigen Preise des Bundeskanzleramtes im Rahmen der Diagonale, insgesamt dotiert mit 400.000 Schilling, wurden folgendermaßen vergeben:
Der mit 200.000 Schilling dotierten Würdigungspreis für Filmkunst 2001 ging an den Regisseur Michael Kreihsl für sein bisheriges Engagement. Der Förderungspreis für Filmkunst ging zu gleichen Teilen - jeweils 100.000 Schilling - an Kamerafrau Christine A. Maier und Nachwuchs-Regisseurin Jessica Hausner, die mit ihrem Filmdebüt "Lovely Rita" - gefördert vom ORF - beeindruckte.

Auch heuer wieder wurden im Rahmen der Diagonale die Sieger des Carl-Mayer-Drehbuchwettbewerbs gekürt: Vergeben wurden drei Preise, die insgesamt mit 300.000 Schilling dotiert waren. Den Hauptpreis von 200.000 Schilling erhielt der Grazer Gregor Stadlober für seinen Beitrag mit dem Titel "Kotsch". Der Förderungspreis von 100.000 Schilling ging ex aequo an Richard Stradner aus Graz für "Böhmische Elefanten" sowie an das Duo Arno Geiger aus Wolfurt und Tobias Albrecht aus Bregenz für "Steinwald + Atamanov". Der ORF-Preis wurde - laut Bekanntgabe der Jury - aufgrund der mangelhaften handwerklichen Qualität, der fehlenden Greifbarkeit und Authentizität und nicht zuletzt der mangelhaften Programminkompatibilität der zur Auswahl gestandenen Stoffe heuer nicht vergeben. Seitens ORF gibt es jedoch den festen Wunsch die Kooperation im Rahmen des Carl-Mayer-Drehbuchwettbewerbs weiterzuführen und den "negativen" Beschluss dieses Jahres zum Anlass zu nehmen, eine Verbesserung der Wettbewerbs-Rahmenbedingungen zu erreichen.

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