Sautrankverwertung klappt immer besser

LSth. Gorbach und LR Schwärzler: Sinnvolle Verwertung von Speiseresten als Futtermittel

Bregenz (VLK) - Im vergangenen Jahr konnten in Vorarlberg
83,5 Prozent der in der Gastronomie und Großküchen
anfallenden Speisereste - insgesamt rund 3,6 Millionen Liter
- der Sautrankverwertung zugeführt werden. Für Abfallwirtschaftsreferent Landesstatthalter Hubert Gorbach
zeigt das die Effizienz und hohe Akzeptanz des seit drei
Jahren praktizierten Vorarlberger Sautrankkonzeptes. ****

Derzeit gibt es in Vorarlberg ein Netz von 20
Abkochanlagen, davon holen 15 Betriebe die Speisereste bei gewerblichen und anderen Großküchen selbst ab, drei verkochen
nur Reste aus dem eigenen Betrieb und zwei bekommen die
Speisereste von Sammelunternehmen geliefert.

Abfallwirtschaftsreferent Hubert Gorbach und
Agrarlandesrat Erich Schwärzler danken der Gastronomie, den Sammelunternehmen und den verwertenden Landwirten für ihre Mitarbeit, die ausschlaggebend für das Funktionieren des Vorarlberger Konzeptes ist. "Durch die breite Beteiligung ist gewährleistet, dass Speisereste in Form des Sautrankes als wertvolles Futtermittel in der Landwirtschaft verwertet
werden", so Gorbach.

Jährlich fallen im Ländle etwa 4,3 Millionen Liter
Sautrank an. Im Jahr 1998 konnten 64,5 Prozent für die
Verwertung gesammelt werden, 1999 bereits 75,6 Prozent und im vergangenen Jahr 83,5 Prozent. Einen gewissen Handlungsbedarf
für Verbesserungen gibt es vor allem noch im Bezirk Bludenz,
wo der Erfassungsgrad mit 61,2 Prozent im Jahr 2000 noch
deutlich unter dem landesweiten Ergebnis liegt.
(gw,nvl)

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