Häupl2: "Sie schaden unserer Zukunft! Lassen Sie Wien in Ruhe, Herr Haider!"

Klare Absage an "bewusst eingesetzten Antisemitismus" und "Verhaiderung"

Wien (SPW) "Nein zur Zukunftsschändung unserer Stadt! Nein zu Rassismus und Antisemitismus!", mit diesen Worten erteilte Bürgermeister Michael Häupl bei der gestrigen Schlusskundgebung der SP-Wien im Museumsquartier dem "bewusst eingesetzten Antisemitismus" Haiders eine klare Absage. Diese Wortspiele, dieses Auslösen von Emotionen seien ein "völlig bewusst eingesetztes Politikelement", für das Haider "persönlich verantwortlich zu machen ist", lässt Häupl keine Verharmlosungen oder ausweichende Entschuldigungen gelten.****

Der Wahlkampf der FPÖ habe einmal mehr gezeigt, was von dieser Partei Haiders zu halten sei. "Haider hat uns belogen! Er schadet der Zukunft, dem Ruf, der Ökonomie unserer Stadt. Er schadet der Zukunft unserer Kinder. Er schadet uns allen!", ließ Häupl in der Folge auch keinen Zweifel aufkommen, worum es am 25. März ganz besonders gehe. Nämlich: Der "Verhaiderung" Österreichs Einhalt zu gebieten. Dieser "Dumpfheit" und diesen "Versatzstücken der Vergangenheit" eine klare Absage zu erteilen.

Die Absichten der Wiener FPÖ seien nur zu durchschaubar, so Häupl. Helene Partik-Pablé werde wenige Monate später mit einem Posten als Volksanwältin belohnt werden, Haider werde nach seinem Engagement in Wien wieder nach Kärnten zurückgehen. "Was dann von der FPÖ übrigbleibt, sind wieder Hump und Dump!", warnte der Bürgermeister. Gerade durch sein Engagement habe Haider aber auch die volle Verantwortung für die kommende Niederlage der FPÖ zu verantworten. "Ich hoffe, er zieht aus dieser Niederlage persönliche Konsequenzen", so Häupl.

Entsprechend eindringlich fiel Häupls Appell an die Wienerinnen und Wiener aus: Am 25. März gehe es um eine unglaublich "wichtige Weichenstellung". Es gehe darum, der "Verhaiderung" unseres Landes Einhalt zu gebieten, für einen Sieg der Demokratie, der Offenheit, der Kultur und Liberalität zu stimmen. "Gehen Sie hin und wählen Sie für die Zukunft! Treten Sie gegen Hass, Zukunftslosigkeit und die Rückkehr in die Vergangenheit ein!", so Häupls Aufruf. Jetzt liege es daran, jene zu wählen, die "am effizientesten die Zukunft und die Freiheit dieser Stadt vertreten können". (Schluss) kh

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