FPD: Höchst unüberlegte Reaktion Kuntzls

Wien, 2001-03-21 (fpd) - Sehr unüberlegt reagiert hat SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Andrea Kuntzl auf die im morgigen "News" erscheinenden Aussagen von FPÖ-Klubobmann Peter Westenthaler. Wir dürfen ihr daher eine OTS-Aussendung vom 5.11.1999 zur Kenntnis bringen. Im übrigen sollte Frau Kuntzl besser Stellung beziehen zu den ungeheuerlichen antisemitischen Rülpsern ihres Parteikollegen Blecha. ****

Die Presseaussendung im Wortlaut:

OTS 167, 5.11.1999

WESTENTHALER: Österreichs Juden sind keine Ausländer, Herr Muzicant!

Utl.: IKG-Präsident spricht nicht für alle Juden in Österreich =

Wien, 1999-11-05 (fpd) - Als falsch und inakzeptabel bezeichnete heute FPÖ-Generalsekretär Peter Westenthaler die immer skurriler werdenden Aussagen und Provokationen des IKG-Präsidenten Ariel Muzicant. ****

Der andauernde und oft wiederholte Vergleich Muzicants von Juden mit Ausländern (Zuletzt in der ORF-Sendung Kreuz und Quer, wo Muzicant Österreichs Juden als Ausländer bezeichnet hat) könne nicht im Sinne der jüdischen Gemeinde sein und mache deutlich, daß Muzicant auch nicht für alle Juden in Österreich spreche. Schließlich sei Muzicant nur mit hauchdünner Mehrheit zum IKG-Präsidenten gewählt worden und genieße bis heute nicht den Rückhalt den er selbst gerne hätte. "Österreichs Juden sind keine Ausländer, Herr Muzicant, sondern eben zum überwiegenden Teil Österreichische Staatsbürger mit allen Rechten und Pflichten", erteilte Westenthaler den Muzicant-Aussagen eine klare Absage.

Der FPÖ-Generalsekretär erneuerte seine Kritik an der bewußten Polarisierung und Provokation Muzicants in den Wochen nach der Wahl. "Muzicant predigt das Miteinander und schürt aber das Trennende in Bezug auf die österreichischen Parteien und die Wähler. Muzicant sollte sich ein Beispiel an jüdischen Organisationen etwa in New York nehmen, die nun offen das Persönliche Gespräch mit Jörg Haider suchen", so Westenthaler.

Eine demokratische Partei, ihre 6.000 Funktionäre und ihre 1,2 Mio Wähler pauschal zu verunglimpfen und in die Nähe von Gewalt zu Rücken könne jedenfalls nicht hingenommen werden, weshalb die FPÖ rechtliche Schritte eingeleitet habe. "Nehmen Sie endlich das demokratische Wahlergebnis vom 3. Oktober zu Kenntnis", so Westenthaler abschließend in Richtung Muzicant.
(Schluß)

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitliches Pressereferat

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFC/NFC