Eder: Unverantwortliche Verkehrspolitik der Freiheitlichen

Wien (SK) "Die heutigen Aussagen zum Ausbau der Südbahn durch verschiedene hochrangige freiheitliche Funktionäre ergeben keinerlei Sinn und zeigen wie unüberlegt die Infrastrukturpolitik unter Bundesministerin Forstinger zum Schaden Österreichs gemacht wird", kritisierte Mittwoch SPÖ-Verkehrssprecher Kurt Eder. Während der scheidende Landeshauptmann-Stellvertreter Reichold richtigerweise sagt, dass "ohne Semmering-Basis-Tunnel die Koralmbahn keinen Sinn hat", behauptete andererseits der amtierende Landeshauptmann von Kärnten Jörg Haider "der nunmehrige Baustopp der Pleiteröhre Semmering-Tunnel ist ein schöner Erfolg für die Freiheitlichen". Und da bleibt nach wie vor die Tatsache, dass Bundesministerin Forstinger vor kurzem 1,7 Mrd. Schilling Kärnten für einen Abschnitt der Koralmbahn zur Verfügung stellte, wo kaum Menschen wohnen und jahrzehntelang maximal eine unnötige Stichbahn in die ländlichen Regionen geschaffen wird. Forstinger sollte sich endlich einmal deklarieren: Steht Sie zum Ausbau der Südbahn und zum Ausbau des Semmering-Basis-Tunnels ja oder nein, forderte Eder. ****

Gleichzeitig werden keine der notwendigen Infrastrukturprojekte in der Ostregion zur Vorbereitung der EU-Osterweiterung durchgeführt. So sei eine Verstärkung der Bahnknotenfunktion Wiens durch rascher Verwirklichung des Lainzer Tunnels, des neuen Zentralbahnhofs, der Ausbau der West- und Südbahn ebenso so dringend zur Bewältigung des zukünftigen Transits erforderlich, wie die Fertigstellung eines Autobahn- und Schnellstraßenrings um Wien. Die hochrangige Verkehrsverbindungen in die östlichen Nachbarländer sind raschestmöglich auszubauen, um für den Wirtschaftsstandort Wien die notwendigen Chancen wahrzunehmen.

Die FP-Verkehrministerin Forstinger ist offensichtlich völlig überfordert, die dringend notwendigen Entscheidungen zum Ausbau der Verkehrsinfrastruktur in Österreich zu treffen, schloss SP-Verkehrssprecher Kurt Eder. (Schluss) ns/mm/mp

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