Bures: Belastungspolitik der Regierung treibt Mieten in die Höhe

Vor allem Einkommensschwache von fünfprozentiger Mietenerhöhung betroffen

Wien (SK) "Wohnen wird billiger hat die blau-schwarze Regierung immer wieder versprochen. Wer diesen Propagandaspruch bisher glaubte, wird nun endgültig vom Gegenteil, das heißt von der Wahrheit, überzeugt. Denn die von der Regierung hausgemachte Inflation treibt die Mieten um über fünf Prozent in die Höhe", kritisierte SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Doris Bures. Bures, sie ist auch Präsidentin der Mietervereinigung Österreichs, wies darauf hin, dass diese enorme Steigerung der Kategorienmieten, mit denen ab 1. Juli zu rechnen ist, vor allem die Einkommensschwächeren stark treffen wird. Damit sei ein weiteres Versprechen der Regierung, dass das untere Einkommensdrittel von ihren Belastungsmaßnahmen nicht betroffen sind, ein weiteres Mal sehr schmerzhaft widerlegt worden. ****

Rund ein Viertel der Inflation in Österreich sei durch die Belastungsmaßnahmen der Regierung hausgemacht, so Bures. Die unsozialen Gebührenerhöhungen und die höchste Steuerquote, die es jemals in Österreich gab, führe zu diesem starken Anstieg der Verbraucherpreise, die sich nun auch auf die Mieten auswirken. Denn die Indexsteigerung der Kategorienmieten sei an die Inflation gebunden. Nachdem die Energiesteuer bereits im vergangenen Jahr empfindlich erhöht wurde, stehen nun mit dieser Zinssteigerung einem durchschnittlichen Haushalt Mehrbelastungen von 2.200 Schilling im Jahr ins Haus.

"Die unsoziale Politik der Regierung setzt sich in ihrer Wohnungspolitik konsequent fort. Nachdem Bundeswohnungen an Spekulanten verscherbelt werden sollen, bekommen nun auch alle Mieter am privaten Wohnungsmarkt die rücksichtslose Politik von Blau-Schwarz zu spüren", schloss Bures (Schluss) ns

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