Adamovich nennt Vorwürfe Westenthalers "absurd und hanebüchen"

Vorausmeldung zu NEWS Nr. 12, 22. März 2001

Wien (OTS) - Der Präsident des Verfassungsgerichtshofes, Ludwig Adamovich, wehrt sich in einem Interview in der morgen erscheinenden Ausgabe von NEWS mit deutlichen Worten gegen Vorwürfe von FP-Klubobmann Peter Westenthaler, die Höchstrichter würden Wahlkampf betreiben.

"Der Vowurf ist ganz absurd", so Adamovich. Das Timing der Entscheidung sei "keineswegs manipuliert" gewesen. "Es ist ja gerade zu hanebüchen, wenn man allen Ernstens glaubt, die Dinge werden so gesteuert, dass sie in den Wahlkampf passen", erklärt Adamovich in Richtung Westenthaler. Wenn es die Regierungsparteien ärgere, dass die Ambulanzgebühren verfassungswidrig seien, "dann darf man halt nicht das Falsche kundmachen. Das haben ja nicht wir gemacht. Das soll man nicht uns vorwerfen."

Eine Untersuchung wegen der undichten Stelle im Verfassungsgerichtshof wird es laut Adamovich nicht geben. Es bestehe keine realistische Chance, diese zu finden, lautet seine Begründung.

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