Partik-Pable: SPÖ sogar für Verdoppelung der Ambulanzgebühr

Edlinger und Rieder schon 1995 für die Einführung von Ambulanzgebühren - Ex-Finanzminister wollte sogar eine Erhöhung der Sozialversicherungsbeiträge

Wien, 2001-03-21 (fpd) - Schon im Jahre 1995 sei die SPÖ massiv für die Einführung von Ambulanzgebühren eingetreten, erinnerte heute die FPÖ-Spitzenkandidatin Abg. Dr. Helene Partik-Pable. Darum sei das jetzige Wutgeheul der SPÖ um so heuchlerischer. SPÖ forderte sogar eine Verdoppelung der Ambulanzgebühr. ****

Am 30. Mai 1995 habe die APA folgendes berichtet: "In einem möglichen Ambulanzselbstbehalt sieht (SPÖ-Gesundheitsstadtrat) Rieder hingegen nicht nur eine Einnahmequelle, sondern auch ein Steuerungsinstrument. Jene, die aus Bequemlichkeit ohne Überweisung durch einen Arzt oder ohne akute medizinische Indikation die Spitalsambulanzen in Anspruch nehmen, sollten pro Besuch 200 bis 300 Schilling bezahlen, für höhere medizinische Leistungen wäre der Selbstbehalt größer - allerdings sozial gestaffelt."

Und der ehemalige Wiener Finanzstadtrat und spätere SPÖ-Finanzminister forderte in einem Kurier-Gespräch im Jahre 1995 "generell Selbstbehalte bei Inanspruchnahme von Spitalsambulatorien. Seine Begründung damals : Es müsse ein Weg gefunden werden, damit Patienten anstatt der kostenintensiven Ambulanzbehandlung niedergelassene Ärzte konsultierten."(Kurier, 18.8. 95).

Und am 26.9. 1995 schreibt die "SN" sogar: "Edlinger stellte "mittelfristig" eine Erhöhung der Sozialversicherungsbeiträge sowie einen - sozial gestaffelten - Selbstbehalt bei Inanspruchnahme einer Spitalsambulanz zur Diskussion."

Es wirke daher mehr als heuchlerisch und scheinheilig, wenn sich die SPÖ und insbesondere Rudolf Edlinger als "Kreuzritter" gegen die Ambulanzgebühr aufspielten, kritisierte Partik-Pable. (Schluß)

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