Schülerinitiative überreicht Bürgermeister Häupl Projekt gegen Rassismus und Xenophobie

"Mensch ist Mensch" für mehr Integration und Toleranz; Auftaktveranstaltung am 26. Mai

Wien (SPW) "Begeistert über diese wichtige Initiative" zeigte sich der Vorsitzende der Wiener SPÖ, Bürgermeister Michael Häupl am Dienstag anlässlich der Übergabe von Unterlagen durch die Schülerinitiative "Mensch ist Mensch". Die Initiative, die auf den Integrationsausschuss des SchülerInnenparlaments zurückgeht, versteht sich als "Plattform für engagierte SchülerInnen, die für eine weltoffene, gleichberechtigte und demokratische Schule und Gesellschaft eintreten". Den engagierten SchülerInnen sprach Bürgermeister Häupl seine vollste Unterstützung zu und wünschte ihnen alles Gute, "dass möglichst viele SchülerInnen bei diesem Projekt mitmachen. Denn Toleranz kann man nicht früh genug lernen."****

"Mensch ist Mensch", Plattform für engagierte SchülerInnen, will ein wienweites Netz gegen Rassismus und Xenophobie kreieren. Gemeinsam mit Schulgruppen und speziell ausgebildeten Konfliktmoderatoren (Peers), sollen Missstände aufgezeigt, analysiert und dagegen aufgetreten werden. Weitere Ziele sind die verpflichtende Schaffung eines KonfliktmediatorInnen-Team an jeder Schule Wiens, um dem Phänomen des Rassismus entgegen zu treten. Interessierten Jugendlichen soll eine kostenlose Ausbildung ermöglicht werden, um Konflikte zu lösen, die auf Fremdenfeindlichkeit basieren.

Weiteres wichtiges Ziel ist die Förderung von SchülerInnenaustauschprogrammen. Über bereits geknüpfte Kontakte zu Deutschland, Großbritannien und Frankreich soll die internationale Kooperation fix etabliert werden, um in späterer Folge europaweite Projekte zu veranstalten.

Darüber hinaus soll gemeinsam mit Zeitzeugen jeweils ein Projekt in der Unterstufe und Oberstufe erarbeitet werden. Diese Projekte sollen sich mit Rassismus. Religionskonflikten, Xenophobie und ähnlichen Themen beschäftigen und im Lehrplan verankert werden. Sowohl Überlebende der Nazi-Herrschaft als auch Zeugen von Minderheitenkonflikten sollen den SchülerInnen über ihre persönliche Erfahrungen berichten, um so die Gefahr von menschenverachtenden Tendenzen bewusst zu machen.

Für den 26. Mai ist eine Auftaktveranstaltung im "Skatelab" geplant. Dabei werden sich Kulturvereinigungen vorstellen, traditionelle Tänze vorführen und Speisen zubereiten. Anschließend werden renommierte Bands wie "Schönheitsfehler" und "Texta" und auch Schulbands ihre Kunst zum Besten geben. Sticker, Plakate und Folder von "Mensch ist Mensch" liegen bereits auf.

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