Pläne für den Bau des Nationalparkhauses liegen nun vor

Ca. 600 Kinder säubern heuer bereits zum sechsten Mal die Lobau

Wien, (OTS) Umweltstadtrat Fritz Svihalek hat am Mittwoch im Rahmen einer Pressekonferenz die Pläne für "das NationalparkHausWien" präsentiert, das 2002 fertig gestellt werden wird.

Anschließend hat er rund 600 Wiener Schulkindern anlässlich des 6. Auputztages für ihren Einsatzwillen gedankt und darauf hingewiesen, "wer schon sehr früh damit beginnt, umweltbewusst zu denken und zu handeln und von klein auf die Umwelt schützt und schont, wird die Zukunft und das Überleben der Natur sichern". Die Säuberungsaktion in der Lobau sei dafür ein wichtiger Beitrag, ergänzte der Stadtrat.****

Zu den Plänen für das NationalparkHaus meinte er, das Gebäude sei ein Schwerpunkt eines europaweit einzigartigen Umweltbildungskonzeptes, das im Bereich einer Großstadt Wien eine bunte Reihe attraktiver Umweltbildungseinrichtungen entstehen lasse. Svihalek führte weiters aus: "Nur was man schätzt, das wird man auch schützen, soll unser aller Motto sein, um damit einen optimistischen und erlebnisorientierten Zugang zu aktuellen Umweltthemen zu haben".

Standort befindet sich beim Dechantweg

Mit der Errichtung des Gebäudes beim Dechantweg in der Lobau nach Plänen des Architekten Thurn-Valsassina, der auch für das NationalparkCamp Lobau verantwortlich zeichnet, wird noch heuer begonnen. Eröffnet wird das Haus voraussichtlich im Sommer 2002. Es wird als Besucherzentrum im Nationalpark Donau-Auen eingerichtet. Es ist darüber hinaus auch als Hauptsitz der im Aufbau befindlichen UmweltAkademie Wien vorgesehen. Diese Institution wird bald Wiens erste Adresse für Umweltbildung mit einer entsprechenden Infrastruktur: einem repräsentativen Ausstellungsraum, zugleich multifunktionaler Veranstaltungsraum mit einladenden Seminarräumen, einer auf Umweltthemen spezialisierten Bibliothek und Mediathek, sowie einem gastronomischen Betrieb. Svihalek versprach mit Hilfe dieser neuen Umweltbildungseinrichtung weiterhin einen hohen Standard bei der Konzeption und Präsentation von attraktiven Ausstellungen, spannende Veranstaltungsangebote, ein aktuelles Informationsangebot, welches das Selbstverständnis des NationalparkHauses nachhaltig prägen solle.

600 Schulkinder sind wieder in der Lobau im Säuberungseinsatz

Rund eine Tonne macht das Ausmaß des Unrats aus, der von den Schulkindern im Laufe eines Tages in Begleitung von Mitarbeitern des Vereins Grüne Insel und der Wiener Förster zusammen kommt. Der größte Anteil an Müll besteht aus Bauschutt und Sperrmüll. Alte Autobatterien werden ebenso gefunden wie Kühlgeräte, alte Fernseher oder PC-Teile. Aber auch normalen Hausmüll, Metall, Glas und Holz sammeln die Kinder ein.

Nach Angaben des Wiener Forstamtes gelangen in manchen Jahren sogar bis zu 100 Tonnen Müll in den Auwald . Rund zwei Prozent davon wandert in die Sondermüllverbrennungsanlage in Simmering. Der Rest wird händisch von Mitarbeitern des Forstamtes und der Magistratsabteilung 48 (Abfallwirtschaft und Straßenreinigung) gereinigt.

Der am Mittwoch gesammelte Unrat wird am Abend vorübergehend in Mulden zwischengelagert und spätestens am nächsten Tag mit Magistratsabteilung 48 (Abfallwirtschaft und Straßenreinigung) -Schwerfahrzeugen abtransportiert. (Schluss) hl

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
Mag. Horst Lassnig
Tel.: 4000/81 847, Handy: 0664/44 13 703
e-mail: las@guv.magwien.gv.at

PID-Rathauskorrespondenz:

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRK/NRK