Stellungnahme von HORIZONT3000 angesichts der Krise in Mazedonien:

Wien (OTS) - Der Geschäftsführer von Österreichs größter Organisation in der Entwicklungszusammenarbeit, HORIZONT3000, drückt sich deutlich aus: "Kein politisches Kleingeld im Zusammenhang mit der extremen Notlage von Menschen - wie bei der eskalierenden mazedonischen Flüchtlingssituation", ist die Forderung von Geschäftsführer Mag. Robert Zeiner. "Wir werden möglicherweise schon sehr rasch, wie in Zeiten des Bosnienkrieges, vor die Situation gestellt werden, Vertriebenen die Tore nach Österreich zu öffnen. Es wäre obszön und moralisch nicht vertretbar, Aufnahme- suchende nach ihrer Ausbildung zu selektieren, so wie es Politiker im Wiener Wahlkampf vergangenes Wochenende vorgeschlagen haben."

"Humanitäre Hilfe muss zwingend ohne Eigeninteressen eines Landes sein. Humanitäre Hilfe muss eine aus unserem Wohlstand heraus entstandene Verpflichtung sein und darf nicht zum Spielball lokaler politischer Interessen verkommen oder sogar primär wirtschaftlichen Interessen dienen."

HORIZONT3000, die größte österreichische Entwicklungsorganisation fordert weiters die österreichische Bundesregierung auf, sich auf EU-Ebene massiv für eine politische Lösung der Krise einzusetzen.

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Fax: +43/1/310 05 10
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