LR Knotzer: Wohnbauförderungsbeirat legt Fördervolumen von rund 2,5 Mrd. fest

Bedarf im Neubaubereich und vor allem in der Althaussanierung ungebrochen hoch

St. Pölten, (SPI) - In der heutigen Sitzung des NÖ Wohnbauförderungsbeirates wurde die Bereitstellung einer Fördersumme von rund 2,5 Mrd. Schilling festgelegt. Mit diesem Geld können niederösterreichweit 10.089 Wohneinheiten, 8 Ordinationen und 4 Heime errichtet bzw. revitalisiert werden. Mit rund 940 Millionen Schilling wird ein beträchtlicher Teil für die Förderung von Eigenheimen und Eigentumswohnungen verwendet. Für die Althaussanierung wurden jährliche Zuschüsse in der Höhe von fast 30 Millionen Schilling auf eine Laufzeit von höchstens 10 Jahren beschlossen. Im Rahmen der Dorferneuerung fließen mehr als 112 Millionen Schilling in die Revitalisierung der Ortskerne. Im großvolumigen Neubau, das sind all jene Gebäude mit mehr als 2 Wohneinheiten, werden Zuschüsse in der Höhe von 15,5 Millionen auf eine Laufzeit von 25 Jahren und eine Darlehenssumme von etwa 1,3 Milliarden Schilling zur Verfügung gestellt. Auf die großvolumige Althaussanierung entfallen jährliche Zuschüsse von etwa 15,5 Mio. sowie eine Darlehensförderung von knapp 110 Millionen Schilling.***

"Diese Zahlen zeigen auf eindrucksvolle Art und Weise, dass in Niederösterreich der Bedarf sowohl im Neubau- als auch im Sanierungsbereich ungebrochen hoch ist. Angesichts dieser Entwicklung sind wir Sozialdemokraten strikt gegen Kürzungen oder eine Umlegung der Wohnbauförderungsmittel auf andere Bereiche", kommentiert der in Niederösterreich für Wohnbau zuständige Landesrat Fritz Knotzer.

"An der Zweckwidmung der Wohnbauförderungsmittel ist nicht zu rütteln, denn auch Jungfamilien, Studenten oder alleinstehende ältere Menschen haben ein Anrecht auf leistbaren, schönen Wohnraum. Was den Wohnungsmarkt in Niederösterreich angeht, stehen wir ganz gut da -trotzdem muss Wohnen als elementares Grundbedürfnis grundsätzlich noch etwas günstiger werden. Gerade in Zeiten wie diesen, in denen die Bevölkerung am laufenden Band mit zusätzlichen finanziellen Belastungen durch die Bundesregierung konfrontiert wird, müssen wir auf Landesebene darauf achten, dass nicht auch noch die Wohnbauförderung als Instrument einer sozialen Förderungspolitik unter die Räder kommt", so LR Fritz Knotzer.
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