AK: Kein Kinderbetreuungsgeld für Reiche für Anstellung von Haushaltshilfen und Au Pairs

Wien (AK) - Die Ankündigung, für Besserverdienende solle es einen Steuerabsetzbetrag oder einen Steuerfreibetrag von 6.000 Schilling geben, wenn eine "angemeldete Kraft" zur Kinderbetreuung beschäftigt werde, läßt bei den ExpertInnen der AK die Alarmglocken schrillen. Das bringt einen Steuervorteil nur für Wohlhabende, die sich eine Haushaltshilfe oder ein Au Pair leisten können. Solche Dienstverhältnisse sind in der Regel arbeits- und sozialrechtlich ungenügend abgesichert und die Betroffenen stehen in großer Abhängigkeit zu ihren Arbeitgebern. Und es besteht die Gefahr, dass billige Haushaltshilfen unter dem Titel "Kinderbetreuung" steuerlich absetzbar werden, kritisieren die AK - ExpertInnen.****

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AK Wien Presse Thomas Angerer

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