Zierler: ORF: SPÖ ist völlig unbeweglich

Wien, 2001-03-19 (fpd) - Als "Aufschrei in höchst eigener Sache" bezeichnete FPÖ-Generalsekretärin die heutige gemeinsame Pressekonferenz der Mediensprecher der Oppositionsparteien.****

"Den wahren Motiven werden als Argumente getarnte haltlose Behauptungen vorgeschoben. Sowohl Cap als auch Schennach geht es nur um ihre gut gewärmten Kuratorensessel und ihren politischen Einfluß, daran krallen sie sich mit Vehemenz und Verzweiflung fest", kritisierte Zierler. Dennoch würden auch die Befindlichkeiten und der höchstpersönliche Ehrgeiz der Mediensprecher von Rot und Grün die Entparteipolitisierung des ORF nicht verhindern können. Für den sozialistischen Mediensprecher Cap sei die Entpolitisierung des ORF natürlich doppelt bedrückend. Denn die Tatsache, daß mit der politischen Einflußnahme im ORF nun endgültig Schluß sei, sei für die SPÖ offensichtlich sehr schwer verdaubar. Überhaupt habe Cap heute wieder einen besonderen tiefen Blick auf das dunkelrote Weltbild zugelassen.

"Es ist bezeichnend für die Unbeweglichkeit der SPÖ, daß sie "Reform" automatisch mit "Zerschlagung" gleichsetzt. Nicht nur in der Frage der ORF-Reform ist die SPÖ völlig unbeweglich, ganz generell, siehe Hauptverbandspräsident Sallmutter, setzen die Sozialdemokraten bevorzugt auf die Prolongierung von Mißwirtschaft und Stillstand statt auf Reformen und Modernisierung. Und tarnen das mit fadenscheinigen Ausreden", so Zierler abschließend. (Schluß)

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