Partik-Pable: "Volkstheater in den Außenbezirken soll eingestellt werden"

ÖGB und Arbeiterkammer sollen die Finanzierung sicherstellen

Wien, 2001-03-19 - (fpd) "Die geplante Einstellung der Aktion "Volkstheater in den Außenbezirken", mit der die berühmte Wiener Bühne in kleinen Sälen das ganze Stadtgebiet bespielt, stellt eine kulturpolitische Bankrotterklärung der Sonderklasse dar", kritisierte heute die FPÖ-Spitzenkandidatin Dr. Helene Partik-Pable.****

Bislang hätten der ÖGB und die Arbeiterkammer die Finanzierung mit 17 Millionen Schilling sichergestellt und damit auch 50 bis 60 Schauspielern und technischem Personal Arbeitsplätze gesichert. "Nunmehr betreiben beide Institutionen - offensichtlich im Dienste der SPÖ - einen enormen Propagandaaufwand gegen die Bundesregierung. Eine wichtige Einrichtung, wie das "Volkstheater in den Außenbezirken", fällt dabei dem Sparstift zum Opfer. Beide Institutionen müssen jedenfalls mit der schiefen Optik leben, einen Abtausch "Kultur für Alle gegen Anti-Regierungspropaganda" vorzunehmen", meinte Partik-Pable.

Diese Einrichtung, die es vor allem der finanziell schlechter gestellten Bevölkerung ermöglicht Hochkultur zu einem sehr günstigen Preis zu erleben, bzw. auch jene Stadtteile zu bespielen, die von den großen Theatern weit entfernt sind, sollte jedenfalls aufrechterhalten bleiben. "Wenn aber ÖGB und Arbeiterkammer weiterhin auf Kosten ihrer Mitglieder bei der Kultur sparen, so wäre Kulturstadtrat Marboe aufgefordert diese wichtige kulturpolitische Einrichtung seitens der Stadt Wien sicherzustellen", schloß Partik-Pable. (Schluß)

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