Neuer OP-Bereich im Kaiserin Elisabeth-Spital

Baubeginn August 2001

Wien, (OTS) "Ich freue mich, dass die chirurgische Kapazität des Kaiserin Elisabeth Spitals durch die Errichtung eines zusätzlichen Operationsbereiches erweitert wird und die medizinische Versorgung der Menschen dadurch noch weiter verbessert wird", führt Gesundheitsstadträtin Dr. Elisabeth Pittermann-Höcker anlässlich des feierlichen Spatenstiches am Montag aus. Bei der Feier für die Errichtung eines neuen Operationsbereiches der Chirurgischen Abteilung waren auch der Generaldirektor-Stellvertreter des Wiener Krankenanstaltenverbundes, Prim. Dr. Ludwig Kaspar sowie Bezirksvorsteher Ing. Rolf Huber anwesend. Die veranschlagten Kostenaufwendungen belaufen sich auf 164 Millionen Schilling. Davon werden 127 Millionen auf bauliche Kosten und 37 Millionen Schilling auf Einrichtungskosten entfallen. Voraussichtlich im August dieses Jahres werden die Bauarbeiten des OP-Bereiches beginnen. Die Baurate für das Jahr 2001 beträgt 30 Millionen Schilling.****

Mehr als 2000 Operationen im Jahr

Die Gesamtzahl aller chirurgischen Eingriffe in diesem Krankenhaus beläuft sich im Schnitt auf mehr als 2000 Operationen pro Jahr. Die Chirurgische Abteilung des Kaiserin-Elisabeth-Spitals ist mit über 100 MitarbeiterInnen und insgesamt 84 Betten eine der größten chirurgischen Abteilungen Wiens. Deshalb ist es nötig, den Operationsbereich auf technischen und baulichen Spitzenstandard auszurichten.

Auf zwei Ebenen werden modernste Räumlichkeiten mit einer Gesamtfläche von 2.000 m² und überdachte Übergänge zu den Bettenstationen entstehen. Der Zubau wird sich in 3 Operationssäle, einen Aufwachbereich mit 4 Betten sowie eine Zentralsterilisation gliedern. Im Untergeschoss ist ausreichend Platz für Technikräume, deren Ausstattung die technische Funktionalität gewährleistet. Für Krankentransporte wird es eine eigene Zufahrtsrampe geben. Die Fertigstellung und Inbetriebnahme des neuen Operationsbereiches ist per April 2003 geplant.

Kaiserin-Elisabeth-Spital ist Wiens "Schilddrüsenspital"

Anfang der 30er Jahre erhielt das Kaiserin-Elisabeth-Spital seinen Ruf als Wiens "Kropfspital". Damals führte Prim. Univ.-Prof. Dr. Fritz KASPAR eine der weltweit ersten Schilddrüsenoperationen (Strumaoperationen) unter Vollnarkose durch. Seit diesem Zeitpunkt wurden im Kaiserin-Elisabeth-Spital rund 70.000 Schilddrüsen operiert. Heute werden mehr als 50 % aller Strumaoperationen, die in einem Spital der Stadt Wien erfolgen, in diesem Krankenhaus durchgeführt. An der Nuklearmedizinischen Ambulanz, die unter anderem der diagnostischen Abklärung von Schilddrüsenerkrankungen dient, werden pro Jahr in etwa 20.000 PatientInnen untersucht. Seit 1.1.2001 gibt es am Kaiserin-Elisabeth-Spital unter der Leitung von Prim. Univ.-Prof. Dr. Karl Glaser ein eigenes Ludwig-Boltzmann-Institut für Schilddrüsenerkrankungen, an dem neben der Chirurgie die Abteilungen Nuklearmedizin, Labor und Pathologie mitwirken.

Weitere chirurgische Schwerpunkte betreffen die laparoskopische Chirurgie (Knopflochchirurgie), Diagnose und Therapie von chronischem Sodbrennen, tumoröse Erkrankungen der Brust und der Organe des Bauchraumes sowie akute chirurgische Erkrankungen der Bauchhöhle. (Schluss) cb

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