Mikl-Leitner fordert Korrektur der Werbeabgabe für Vereine ein

Finanzministerium doktert seit halbem Jahr an Erlass

St. Pölten (NÖI) - Die Werbeabgabe ist seit 1. Juni 2000 in Kraft. Sie bedeutet für die 17.300 NÖ Vereine nicht nur Rechtsunsicherheit, sondern auch finanzielle Gefahren. Die Volkspartei hat bereits im Oktober die Forderung nach einer Korrektur dieser Werbeabgabe für Vereine eingefordert und auch eine Zusage für die rasche Umsetzung eines Erlasses, erhalten. Seit Oktober herrscht im Finanzministerium allerdings Sendepause. Es kann nicht sein, dass ein Ministerium ein halbes Jahr an einem einzigen Erlass herumdoktert, kritisiert LGF NR Mag. Johanna Mikl-Leitner. ****

"Sollte es dem Finanzminister nicht wichtig sein, unsere Vereine vor dem finanziellen und bürokratischen Ruin zu retten, so wird diese Rechnung sicherlich nicht mit der Volkspartei aufgehen", so Mikl-Leitner. Freiwilliges Engagement und der Zusammenhalt von Vereinen sind für uns wesentliche Grundpfeiler eines funktionierenden Gesellschaftslebens. Vereine müssen daher unterstützt und gefördert, nicht aber ruiniert werden.

"Ich fordere daher umgehend vom Finanzministerium einen Erlass, indem zumindest klar und deutlich geregelt ist, dass bei Sponsorleistungen an Sportvereine keine Werbeabgabe zu leisten ist. Wenn es ein Paket von Leistungen gibt, in dem auch sogenannte "nicht steuerpflichtige" Leistungen (Werbedurchsagen, Sponsorauftritte) enthalten sind. Damit würden Vereine vor dem sicheren finanziellen Kollaps bewahrt werden", betont Mikl-Leitner

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